Die Freiheitlichen

Vezzali und Dorigatti haben Region vergessen - Wie lange hält SVP an der Region fest?
Donnerstag, den 28. Februar 2013 um 13:36 Uhr

1 pius-leitner fp 63„Mit Staunen vernehme ich die Absicht der Landtagspräsidenten Südtirols und des Trentino, Maurizio Vezzali und Bruno Dorigatti, für einen Ausbau der Zusammenarbeit und der Koordinierung der beiden Landtage sowie für einen Gleichschritt bei der Senkung der Politikkosten. Dazu muss aber die Frage erlaubt sein, welche Rolle die Region Trentino/Südtirol in diesem Zusammenhang und grundsätzlich noch spielt. Diese Frage richte ich insbesondere an die SVP. Bekanntlich hat diese bei ihrer letzten Landesversammlung noch die Abschaffung verlangt, den diesbezüglichen Anträgen der Freiheitlichen jedoch n i c h t zugestimmt. Das Festhalten der SVP an der Region hat sich neulich auch bei den Parlamentswahlen gezeigt, wo die SVP mit dem PATT ein Listenbündnis eingegangen ist. Eines sind die politischen Bewertungen zur Region, etwas anderes sind jedoch die Kosten dieser unnützen Institution. Warum und wie lange die SVP daran festhalten will, sollte sie der Bevölkerung vor den Landtagswahlen klar und unmissverständlich sagen. Ich erwarte mir, dass ab der nächsten Legislaturperiode der Landtag endlich seine Zuständigkeit für die Gehälter der Abgeordneten wahrnimmt, die er seit der Verfassungsänderung im Jahre 2001 eindeutig hat“, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Stellungnahme.

Kommentare (1)add comment

Wolfgang Schimank schrieb:

Die SVP setzt ihr Volk ab
Die SVP setzt ihr Volk ab und wählt sich ein neues.
Das Bündnis mit der PD und PATT war ein Hasadeur-Akt: Hätte Berlusconi etwas mehr als 120.000 Stimmen mehr gehabt, dann stünden der SVP keine Plätze im Parlament / Senat zu. So ist die Sache glimpflich ausgegangen. Auch die 44% für die SVP sind kein wirkliches Polster.
Die SVP sucht vermehrt ihr Wählerpotential bei der italienischsprachigen Bevölkerung (unter anderem in Welschtirol) und wendet sich von den widerspenstigen (deutschsprachigen) Südtirolern ab.

Die SVP hat mit Machtantritt Durnwalders das Kämpfen aufgegeben und sich mit der Italienisierung Südtirols abgefunden. Magnago und Benedikter waren charismatische Politiker. Sie waren in Rom gefürchtet und geachtet. Die jetzigen SVP-Funktionäre sind nur noch der Bettvorleger Roms. -Wenn man in einem fremdbestimmten Land überleben will, muß man kämpfen, ansonsten geht man unter!
Entweder schüttelt man die Fremdbestimmung ab oder man arrangiert sich. Die SVP hat sich entschieden.

Die SVP stimmt ihr Volk schon auf schlimmere Zeiten ein. -Wer in dieser unsicheren Zeit noch von "Vollautonomie" spricht, macht sich unglaubwürdig. Das Perverse an der Geschichte ist, dass man den einfachen Menschen tiefe Einschnitte zumutet, sich selbst aber mit Händen und Füßen gegen die Kürzung der eigenen überdimensionalen Gehälter gewehrt hat.
01. March 2013

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy
 

Plakat Heimat HP

Freiheitlicher Kontakt

Parteibüro der Freiheitlichen
Kirchgasse 62
39018 Terlan
Tel.: 366 1249196
Fax: 0471 256 054
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com


Fraktionsbüro der Freiheitlichen
Südtiroler Landtag - 4. Stock
Crispistr. 6
39100 Bozen
Tel.: 0471 946 212
Fax: 0471 946 301
E-Mail: freiheitliche@landtag-bz.org

 


f-aufkleber-freistaat_1009_2s

Sie sind hier  : Start > Unsere Arbeit > Pressemitteilungen > Vezzali und Dorigatti haben Region vergessen - Wie lange hält SVP an der Region fest?