| Wahlergebnis ist großer Erfolg – Freiheitliche sind bereit für „heißen“ politischen Herbst |
| Donnerstag, den 28. Februar 2013 um 10:45 Uhr | |||||
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Man muss sich dabei vor Augen halten, dass Parlamentswahlen ganz besondere Wahlen sind. Uns hat man im Vorfeld jede Chance abgesprochen. Unsere Kandidatur wurde als Schaden für Südtirol hingestellt, was einer Demokratie unwürdig ist. Man hat im Wahlkampf jede inhaltliche Auseinandersetzung gescheut und stattdessen auf eine reine Angst-Psychose gesetzt. Wir haben trotz allem auf unsere geringen Chancen hingewiesen und den Wahlkampf dazu genutzt, wichtige Themen anzusprechen. Wir haben auf ein ungerechtes Wahlgesetz hingewiesen, das längst keinen Minderheitenschutz mehr gewährleisten kann, sondern Minderheiten verpflichtet, mit staatlichen Listen zu paktieren, von einer Berücksichtigung des Wählerwillens kann dabei keine Rede sein. Wir haben die wichtigsten Fragen nach der Zukunft unserer Autonomie in den Raum geworfen und uns jeder Tendenz, diese Autonomie zur Territorialautonomie umzugestalten, entgegen gestellt. Wir haben offen die Frage gestellt, wie sehr Südtirol künftig in den italienischen Staat, in die italienische Parteienlandschaft und in den italienischen Schuldenberg integriert wird. Wir haben uns mit einem klaren Programm mit wichtigen Ansagen für Südtirol präsentiert. Wir haben Südtirol damit eine echte Alternative ermöglicht, eine blockfreie Auswahl, eine rein Südtiroler Politik mit einer kompetenten Mannschaft, einem klaren Programm im Interesse Südtirols und einer ehrlichen Politik. Es ist uns auch gelungen, den Freistaat Südtirol öffentlich zu thematisieren. Nach der Wahl stellt sich uns die Frage, wie es mit Südtirol weiter gehen soll. Südtirol ist zwar numerisch stark in Rom vertreten. Was man daraus aber macht, wird sich erst an konkreten Ergebnissen zeigen. Vor allem wird sich im Herbst zeigen, welche Richtung Südtirol in den kommenden Jahren einschlagen wird. Südtirol steht mehr denn je vor einer Richtungswahl. Wir Freiheitlichen stellen uns dieser Wahl und wollen mit einem klaren Programm, klaren Ansagen und einer kompakten und kompetenten Mannschaft die Zukunft Südtirols mitbestimmen. Die Aussagen von Karl Zeller, wonach wir Freiheitlichen das schlechtere Humankapital hätten, erklären sich eigentlich von selbst, zeugen von unglaublicher Arroganz und können nur von jemandem kommen, der sich bisher keiner Wahl mit Vorzugsstimmen gestellt hat. Wenn wir Freiheitlichen eine solche Aussage getätigt hätten, würde man uns „Rassismus“ vorwerfen. Laut Definition der Sittenwächter der „Political Correctness“ fällt es unter Rassismus-Verdacht, Menschen nach ihren Fertigkeiten und Eigenschaften zu beurteilen, wie es Zeller macht. Wir nehmen aber zur Kenntnis, dass gegen die Freiheitlichen jedes Mittel und jede Ausgrenzung recht sind und dass sich die SVP längst auf einen inhaltslosen Wahlkampf gegen uns Freiheitliche festgelegt haben. Von „Erneuerung“ ist absolut keine Spur. Wir fühlen uns dadurch geehrt und versprechen der SVP einen „heißen“ politischen Herbst!
Kommentare (1)
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Josef Stampfer
schrieb:
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Wahlergebnis ist zu recht für die Freiheitliche ein super Erfolg . Liebe Landesparteiobfrau Lantagsabgeordnete Frau Ulli Mair . Respeckt von Eurer Super Endscheidung , zum Wahlantritt für die Letzten Politischen Kammer und Senats-Wahlen . Das war der super-beweiss , zusammen ist die Freiheitliche - Partei Stark , vergiss bitte nicht Dr. Thomas Egger für Unseren Wahlbezirk Wipptal zu Nominieren . Danke Euch , habt es super gemacht ! Josef aus Wiesen . |
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