Die Freiheitlichen

Angekündigtes Kamelrennen kein Faschingsscherz
Dienstag, 31. Januar 2012 um 15:00 Uhr

1_pius-leitner_fp_63Weder Tourismuswerbung noch kulturelle Bereicherung

 

„Wer im vergangenen Sommer geglaubt hat, ein angekündigtes Kamelrennen am Untermaiser Pferderennplatz sei eine Nachricht zum Füllen des medialen Sommerloches und wer nun annimmt, es sei ein Faschingsscherz, der hat sich getäuscht. In Untermais werden bald die Kamele los sein und dann wird man auch wissen, wer dafür verantwortlich zeichnet und wozu diese Veranstaltung dienen soll. Auf meine Landtagsanfrage vom vergangenen Juli erfuhr ich von der Landesregierung, dass dem Ressort für Tourismus jedenfalls kein Antrag oder Konzept vorliegt und dass die arabischen Länder gegenwärtig keine touristischen Märkte für Südtirol sind“, schreibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete und Landesparteiobmann Pius Leitner in einer Aussendung.

 

„Scheinbar kommt eine Wirtschaftsdelegation aus arabischen Ländern nach Südtirol und diese soll wohl das Gefühl vermittelt bekommen, auf keine Gewohnheit aus den Herkunftsländern verzichten zu müssen. Es ist kaum anzunehmen, dass man arabische Gäste mit Kamelen nach Südtirol locken kann. Den Arabern würde jedenfalls nicht einfallen, mit Schuhplattlergruppen oder Törggelepartien Gäste aus dem Alpenraum anzuwerben. Ob die Südtiroler selbst ein Kamelrennen als kulturelle Bereicherung empfingen, ist ebenfalls kaum anzunehmen. Für eine Aufwertung des Meraner Pferderennplatzes sind Kamele höchst ungeeignet. Dafür könnten sie für die nahenden Faschingsrevuen durchaus erheiternden Stoff liefern. Mögen Kamelrennen bei Nomadenvölkern im arabischen und nordafrikanischen Raum auch eine alte Tradition und einen hohen Stellenwert haben, so sind sie in Südtirol mehr als entbehrlich. Ich wette, den Gästen aus dem Morgenland würden unsere Haflinger auch gefallen und diese passen zu unserer Heimat allemal besser“, so Leitner.

Kommentare (9)add comment

andreas schrieb:

...
man sieht wieder einmal was die freiheitlichen können nur kritisieren und nichts anderes dies foerdert den tourismus und vorallem zahlungsfreudige kunden so wie in münchen in bayern typisch suedtirol nur mehr auslaenderfeindlich.
31. Januar 2012

paula schrieb:

...
Herr Leitner, in welcher Zeit leben Sie? Warum hat sich die Politik bis heute nicht für den Pferderennplatz interessiert und darum gekümmert, warum ist er so herunter gekommen? Das Kamelrennen ist eine Aufwertung für den Pferderennplatz und für die Kurstadt Meran. Wissen Sie denn nicht, dass arabische Gäste (Scheichs) in Südtiroler Hotels logieren und sich wie Gäste aufführen, nicht so wie Gäste aus osteuropäischen Ländern!
31. Januar 2012

klara schrieb:

Kamelrennen
Herr Leitner in eier globalisierter welt dürfen ihr Gedanken keinen Platz haben! warum hat die Politik den Meraner Pferderennplatz bisher so vernachlässigt!>warum weshalb!Die araber sind auch bei uns in einigen Hotels bereits abgestiegn mit Zufriedenheit der eigentümer.. mit arabischer Mentalität.. aslo warum nicht menschen mit Iden sind zu akeptieren solange sie dem stuerzahler nichts kosten... Dubai usw werden sicher mit Südtirol wirtschaftliche kontakte knüpfen wollen... mit Offenheit , mit Toleranz sollen wir Menschen Menschen entgegentreten... gleich welcher Hautfarbe.... auch im christlichen Sinne
31. Januar 2012

hans schrieb:

kamele
ja die kamele haben uns noch gefehlt in der südtirol werbung --- aber kamele sind tiere und keine ausländer und weniger ist oft mehr geld alleine kann man nicht essen sehen sie wohl mit der ganzen rucherei und nie genug haben sitzen wir in der falle. von dehnen gemacht die mehr verstehen wollen???????????????????????
01. Februar 2012

E. Ferdinand schrieb:

Kamelrennen
Na...na...na... liebe Frau Paula, von wegen Osteuropäische Gäste,- bei den Arabischen Gästen sieht der Speisesaal meistens hinterher so aus als ob eine Wildsau gewütet hat! und die meisten Zimmer müssen nach der Abreise neu renoviert werden. Macht nichts, - solange sie zahlen!!!
02. Februar 2012

rOb schrieb:

Stiere
Die arabischen Gäste könnte man ja nach Bozen Süd oder Leifers bringen, da fühlen sie sich sicher zu Hause...
Man könnte ja auch Spanier anlocken, indem wir in der Vives einen Stierkampf organisieren; oder ein paar Sibirische Gäste, die könnten ja im Ultental nach Bären suchen...
02. Februar 2012

Manni schrieb:

...
Mir ist egal, ob es hier Pferde-, Kamel, "Muli"- oder sonstwelche Rennen gibt. Ich frage mich nur, ob wir wirklich wirtschaftliche Beziehungen mit arabischen Staaten eingehen sollten und uns diesen Ölprinzen anbiedern sollten. Gerade wir als Minderheit sollten uns ansehen, wie in diesen Ländern mit (religiösen) Minderheiten (hauptsächlich Christen) umgegangen wird. Demokratie kennen diese Leute nur aus dem Fremdwörterbuch. Es genügt schon, daß wir - wohl oder übel- diese Leute über die gesalzenen Benzinpreise fördern.
Aber in Südtirol gibt es natürlich ein paar Leute, die wegen ein paar Gästebetten mehr sogar ihre eigene Großmutter vor die Tür setzen würden, Hauptsache der Rubel rollt. Daher umwirbt man auch die Herren aus arabischen Ländern.
02. Februar 2012

P. schrieb:

Unsere Heimat
Natürlich, die Hotelbesitzer sind bestimmt zufrieden, wenn zahlungskräftige Kundschaft, wo auch immer herkommt, anreist. Die nehmen Geld von jedem.

Nur die Bevölkerung wird nicht einstimmig dieser Meinung sein.
Wir sollten nicht auf jedes Kamel (Pferd) aufspringen, nur weil es kurzfristig Geld bringt.
Zuerst waren es Italiener, heute Araber und morgen sind wir in unserer Heimat Fremde.

06. Februar 2012

franz b. schrieb:

...
treibt doch mal die landesregierung vorneweg.. wäre doch eine gratis-werbung als wieder-gutmachung!
14. Februar 2012

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