| Steuerentlastungen besser als Almosen-Beiträge |
| Montag, 30. Januar 2012 um 08:29 Uhr | |||
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„Angesichts der Tatsache, dass die Landesregierung noch in diesem Jahr ein Familienförderungsgesetz vorlegen will und bei der jüngsten Klausurtagung in Rein in Taufers darüber diskutiert hat, braucht es zunächst einmal eine grundsätzliche Diskussion darüber, was unter dem Begriff Familie heute verstanden wird. Ist Familie dort, wo Mann, Frau und Kinder als Lebensmodell bestehen oder auch dort, wo ein Eisschrank steht? Nehmen wir die zunehmende Vereinsamung, den Egoismus und die demographische Entwicklung einfach zur Kenntnis oder stärken wir die ‚klassische Familie’ als Bastion der sozialen Sicherheit und als Überlebensgarantie für unser Volk? Natürlich kann jeder Mensch frei darüber entscheiden, wie er sein Leben gestalten will, die Politik hat aber die Aufgabe, jene zu unterstützen und zu fördern, die zum Erhalt des Volkes beitragen“, schreibt der freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Pius Leitner in einer Aussendung. Das Hauptaugenmerk der Politik müsse unter anderem auf der Förderung von Familien liegen, wobei es besser sei, für Steuergerechtigkeit zu sorgen als durch werbewirksame Beiträge Almosen zu verteilen. Leider sei durch das Strafpaket von Ministerpräsident Monti zu befürchten, dass die Familien zusätzlich belastet werden. Südtirol brauche auch in der Familienpolitik mehr Spiel- bzw. Freiräume, um wirksame Maßnahmen setzen zu können. Das bisherige Beitragssystem habe die Preise in die Höhe getrieben und die sozialen Leistungen verpuffen lassen, bemängelt Leitner. „Die linke Heilslehre, dass Kinder nur behütet in Betreuungseinrichtungen erzogen werden können, muss Schiffbruch erleiden. Die Familien dürfen nicht ideologischen Verirrungen ausgesetzt werden, Familien und vor allem Frauen brauchen die Wahlfreiheit, ob sie bei den Kindern zu Hause bleiben wollen oder nicht. Wir Freiheitlichen lehnen jegliche Bevormundung ab. Wer die Arbeitsmarktpolitik über die Familienpolitik stellt, zerstört zuerst die Familie und dann auch den Arbeitsmarkt. Der drohende Kahlschlag gegen die Familien gefährdet unser wichtigstes Humankapital“, so Leitner abschließend. Kommentare (0)
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