| Integration ist eine Bringschuld und keine Vollkaskoversicherung |
| Donnerstag, 26. Januar 2012 um 11:02 Uhr | |||||
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Das Südtiroler Integrationsgesetz ist erst wenige Monate alt und es ist sicher zu früh, eine erste objektive Bewertung vorzunehmen. Die Befürchtungen der Freiheitlichen, dass es vor allem zu einer Serviceleistung für Zuwanderer wird, scheinen sich allerdings zu bestätigen. Integrationsfunktionäre leben in einer merkwürdigen Parallelgesellschaft. Für sie gibt es bedauernswerte Opfer der Gesellschaft – die „Migranten“ – und böse Ausgrenzer – die Einheimischen. Ersteren will man mit kostspieliger Fürsorge unter die Arme greifen, den Einheimischen wird ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn sie nicht alles für bare Münze nehmen. In Deutschland zirkuliert bereits der Begriff „Integrationslüge“. Um diese aufrecht zu erhalten, müssen Pläne, Konzepte und Erfolgsberichte vorgelegt werden, die einer kritischen Hinterfragung selten standhalten. Zuletzt wartete die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer mit einem „Integrationsindikatorenbericht“auf, der ein paar Scheinerfolge vorgaukelt, ungelöste Probleme jedoch ganz einfach wegdefiniert. In der öffentlichen Wahrnehmung spielen Begriffe eine wichtige Rolle. Da herrscht sehr viel Sozialrhetorik. Das eigenverantwortliche Individuum kommt selten vor, dafür geht viel von „sozial Schwachen“, von „Benachteiligten“ usw. die Rede. Wir sind auf dem besten Weg zu einer Integrationsindustrie, die den Begriff „Migranten“ falsch verwendet, nicht nur grammatikalisch. Die damit Gemeinten sind in Wirklichkeit „Immigranten“, sie sind ja nicht mehr auf Wanderschaft, sondern bereits dort angekommen, wo sie hinwollten. Sie sind ganz einfach Einwanderer. Noch viel schwammiger ist der Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“. Dadurch wird der russische Ingenieur, der persische Arzt, der französische Übersetzer, der portugiesische Maurer, der österreichische Facharbeiter, der anatolische Analphabet, der libanesische Angehörige eines Mafia-Clans, der marokkanische Drogenhändler und der albanesische Zuhälter in einen Topf geworfen. Je unklarer das Bild, desto größer der Spielraum für die neue Klientel und das Verstecken von Problemgruppen. Einwanderer aus außereuropäischen Kulturkreisen, vor allem aus den muslimisch orientalischen, sind die Sorgenkinder der Integration. Das Integrationsversagen liegt im Kern in der falschen und missbräuchlichen Verwendung des Begriffes „Integration“ selbst.
L. Abg. Pius Leitner Kommentare (2)
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Ernst
schrieb:
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Integration Um das ganze Problem abzurunden hier eine interessante Site,- Deutschelobby´s weblog! |
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