| Freistaat statt Vollautonomie – SVP = hilflos und unglaubwürdig! |
| Mittwoch, 16. November 2011 um 10:54 Uhr | |||||||||||||
|
„Obmann Theiner findet die Vollautonomie also ‚volle geil’ und zeigt dadurch abermals, wie peinlich diese Partei mittlerweile in volkstumspolitischen Angelegenheiten ist. Nach 20 Jahren das bereits verstaubte Modell der Vollautonomie aus der Klamottenkiste zu ziehen und zu meinen, dadurch die Südtiroler für die nächsten Landtagswahlen wiederum bei der Stange halten zu können zeigt eindrucksvoll, wie weit sich die Partei von den Menschen dieses Landes entfernt hat. Der SVP geht es mit dem Modell der Vollautonomie lediglich darum, die Italiener als Wähler zu binden, um vielleicht dadurch halbwegs die Macht noch zu sichern. In der SVP bekommt man es offensichtlich immer mehr mit der Angst zu tun: Was, wenn sich die Finanzlage Italiens weiter zuspitzt? Südtirol wäre dann mittendrin im Desaster. Und schuld daran wäre eine Mehrheitspolitik, die sich lange schon mit Italien arrangiert hat. Dass man jetzt mit einer „Vollautonomie“ vorprescht, mag dem berühmt-berüchtigten Festklammern an den rettenden Strohhalm gleichkommen. Ehrlich ist diese Diskussion aber nicht. Wer Diskussionen so lange verweigert, wie es uns „gut“ geht, und erst dann aus dem Dornröschenschlaf erwacht, wenn es reichlich spät ist, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Zudem ist es angesichts der innenpolitischen Lage in Italien wenig bis gar nicht realistisch, höchstens populistisch, eine Vollautonomie zu verlangen. Da ist es allemal realistischer, von unserem Recht auf Selbstbestimmung Gebrauch zu machen und an einem Freistaat zu arbeiten und diesen mit Inhalten zu füllen. Wir verfügen nämlich über ein international abgesichertes Recht auf Selbstbestimmung. Ein Recht auf Vollautonomie gibt es hingegen nicht! Zuallerletzt: Vollautonomie bedeutet Verbleib bei Italien und das weiß auch die SVP und spekuliert damit, die Italiener im Lande dadurch zu ködern. Möglich ist immer nur eine relative Unabhängigkeit, die sich in einem bestimmten Rahmen hält. Und bei allen wirtschaftlichen Vorteilen, die uns eine solche Vollautonomie bringen würde, ist die Wirtschaft doch nicht das Maß aller Dinge. Auch mit einer Vollautonomie würde ein Identifikationsproblem gegenüber einem Staat aufrecht bleiben, der nicht der unsrige ist und nie der unsrige sein wird und mit dem sich auch der Italiener in Südtirol kaum noch identifizieren kann. Dieser Staat wird sich immer seine Zuständigkeiten und seine Souveränität behalten. Die SVP scheint allerdings längst nur noch der wirtschaftliche Aspekt zu interessieren nach dem Motto: Wo am meisten herausschaut, dort wollen „wir“ hin. Eine Politik mit Werten ist das nicht und genau hier kann man die SVP jederzeit flicken. Für eine Minderheit ist ein derartiger Opportunismus auf jeden Fall tödlich. Denn feststehen müsste für uns als "Fremde" in diesem Staat doch eines: Wir wollen nicht länger einem Staat angehören, der nicht der unsrige ist. Finanzkrisen hin oder her. Das und nur das ist glaubwürdig und eine echte Minderheitenpolitik“, schreibt Mair. Kommentare (5)
![]()
brunecker
schrieb:
|
|
Warum die SVP die Selbstbestimmung verhindert önnt ihr hier lesen:freiessuedtirol.wordpress.com/2011/11/16/entlarvt-warum-die-svp-die-selbstbestimmung-verhindert/ |
|
Konkrete Schritte nötig Die Vollautonomie ist reine Augenauswischerei. Die SVP will in der derzeitigen Lage nur versuchen, die Selbstbestimmung, die sie scheut wie der Teufel das Weihwasser zu verhindern. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Und selbst wenn, dann kann man sich beim italienischen Staat nie sicher sein. Das Mailänder Abkommen, an das sich die SVP geklammert hat wie ein Esoterikgläubiger an ein Amulett, ist ja auch so gut wie annulliert. Daher kann die Vollautonomie bestenfalls eine Übergangslösung zu einem Freistaat sein. Ich erhoffe mir dafür in den nächsten Wochen konkrete Schritte von den Freiheitlichen. Man darf jetzt nicht der SVP das Feld überlassen, sondern muß versuchen, möglichst viele Menschen aller Sprachgruppen und sozialen Schichten zu überzeugen. |
|
Voll, Halb - Scheinautonomie Die SVP muss erst mal den Begriff erklären. Auch schon vor 20 Jahren geisterte die Vollaiutonomie in der SVP umher, aber dann 20 Jahre brauchen um mal eine Infoveranstaltung zu machen ist ja grandios! SVP will aber auch weiterhin mit der Vollautonomie am Gängelband Roms bleiben, die Melkkuh spielen, denn wer glaubt denn wirklich daß Rom der SVP noch weitere Kompetenzen gibt, Rom braucht jetzt nur mehr Geld und kann man Bozen auspressen. Und anstatt Lösungen für Südtirol zu bringen, die Südtirol wirklich weiter bringen schludert die SVP im Torkelkurs weiter und veralbert die Wähler. Südtirol wurde 93 Jahre ausgebeutet (Wasserkraft, Ansiedelung von Italienern, Steuern) und man dankt es Rom mit einer Nibelungentreue die die Parteikassen füllt, man hat es ja bei den Millionen Wahlkosten gesehen,m die man heuer wunderbarerweise bekommen hat. Das ist das System SVP, nur Macht, Geld und Moral und Heimat scheren die gar nicht mehr (gerade jetzt wieder mit dem SEL Skandal). |
|
Die SVP geht nicht weg von ITA Die SVP will nicht weg von Italien. Eine angliederung an Österreich wäre für die SVP mit ihrem LH politischer selbstmord. Ein Freistaat liegt ebenfalls nicht im Interresse der SVP, denn so gut wie im italienischen Staat geht es unseren Politikern wahrscheinlich nirgendwo ( in einem Land, wo ein Parlamentarier, der z. B.nur einen Tag im Amt war, 3.108,00€ Pension kassiert)! Ich glaube kaum, dass ein Freistaat lange überleben könnte, wo derart hohe Politikergehälter und Renten ausbezahlt werden! Ich sage zwar Politiker, aber ich schmeisse nicht alle in einen Sack. Es gibt auch welche mit Gewissen..... |
|
Warum die Vollautonomie eine Lüge ist könnt ihr hier lesen! https://freiessuedtirol.wordpress.com/2011/11/23/entlarvt-die-luge-der-vollautonomie/ |
| < Zurück | Weiter > |
|---|

Parteibüro der Freiheitlichen
Kirchgasse 62
39018 Terlan
Tel.: 339 824 5109
Fax: 0471 256 054
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com
Fraktionsbüro der Freiheitlichen
Südtiroler Landtag - 4. Stock
Crispistr. 6
39100 Bozen
Tel.: 0471 946 212
Fax: 0471 946 301
E-Mail: freiheitliche@landtag-bz.org
