Die Freiheitlichen

Verdienen Sarner SVP-Gemeindereferenten zu wenig?
Donnerstag, 09. September 2010 um 00:00 Uhr

michi_stuefer_1Freiheitliche Gemeinderäte sind strikt gegen die Rückvergütung der Fahrtkostenspesen.


Die Sarner Freiheitlichen zeigten sich empört über den Tagesordnungspunkt Nr. 7 zur gestrigen Gemeinderatssitzung betreffend die Rückerstattung der Spesen an die Verwalter für institutionelle Außendienste. Es ging darum, dass die Fahrkostenspesen mit dem Privatauto sowie für den Gebrauch des Taxidienstes für Außendienste gedeckt werden sollen, inklusive der Ausgaben für Parkplatz und Mautgebühren. Ein Sarner Referent bekommt monatlich eine Entschädigung von ca. 1.350 Euro. Mit diesem Geld sollte er sich die Fahrten schon noch leisten können. Wenn man bedenkt, dass ein Rentner monatlich mit einer Mindestrente von ca. 450 Euro auch auskommen muss, dann müssten es unsere Herren und Damen der SVP auch können.


Nachdem man den IRPEF-Zuschlag nicht senken konnte, weil die Gemeinde auf das Geld angewiesen sei, vergolden sich die Verwalter ihre bereits durch den Regionalrat angehobenen Amtsentschädigungen! Es ist nicht ein Amtsverdienst oder Amtsgehalt, was die Verwalter beziehen, sondern eben eine Entschädigung! Den Gemeinderatskandidaten hätte vor den Wahlen klar sein müssen, dass sie als Referent stets von der jeweiligen Ortschaft nach Sarnthein fahren müssen und dass das Gemeindehaus nicht in Weißenbach, Reinswald oder Durnholz steht, sondern in Sarnthein neben der Kirche!


Deshalb sollte auch niemand glauben, er müsse auf der Gemeinde etwas verdienen, denn die Amtsentschädigung sollte dienen, die Spesen für die Ausübung seines Amtes zu decken. Diese müsste wohl auch die Fahrt vom Wohnort zur Gemeinde decken.
Die Gemeinde will oder hat bereits ein drittes Dienstfahrzeug angeschaffen. Die Herren und Frauen Gemeindereferenten können ja ab Sarnthein ein Gemeindeauto verwenden, wenn die Gemeinde schon drei Stück davon hat.


Bürgermeister Franz Locher verglich die Gemeinde mit dem Landtag, dass die Abgeordneten auch das Kilometergeld beziehen könnten. Der Unterschlied, Herr Bürgermeister, liegt aber darin, dass WIR im Gemeindesaal sitzen und nicht im Landtag!!!! Ein sorgsamer Umgang mit Steuergeldern ist dies allemal nicht und wir Freiheitlichen stimmten bei diesem Tagesordnungspunkt dagegen!


Die Sarner Freiheitlichen

 

 

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