|
Donnerstag, 02. September 2010 um 13:48 Uhr |
|
„Das vom Südtiroler Landtag in Kürze zu behandelnde sog. Omnibusgesetz (Landesgesetzentwurf Nr. 66/10, eingebracht von der Landesregierung) sieht im Art. 1 die Einführung einer eigenen 'Filmförderung' durch das Land Südtirol vor. Damit soll die gesetzliche Voraussetzung für künftige Landesbeiträge für Filmproduktionen geschaffen werden“, so der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Thomas Egger in einer Aussendung.
„Es scheinen ja noch genügend Mittel im Landeshaushalt verfügbar zu sein, wenn die Landesregierung jetzt, zum Zwecke der Werbung und der Wirtschaftsförderung, auch noch die Produktion von Filmen für Kino und Fernsehen mit Landesbeiträgen versehen und aus Südtirol sozusagen ein 'kleines Hollywood' machen will. Und es geht hier nicht um geringfügige Summen. Laut Aussagen des zuständigen Landesrates Thomas Widmann (LPA 17.6.2010) werden Filmprojekte üblicherweise zur Hälfte von der öffentlichen Hand finanziert, wobei Kinofilme ein Budget von annähernd 30 Mio. Euro haben können“, ergänzt Egger.
„Bei allem Verständnis für die Film- und Tourismuswirtschaft, derzeit sehen für mich und für viele Südtiroler die politischen Prioritäten sicher anders aus“, schließt Thomas Egger.
|