| SVP-Landesversammlung: Nachfolgediskussion um Landeshauptmann in Südtirol derzeit unerwünscht! |
| Freitag, 19. März 2010 um 13:49 Uhr | |||||||||||
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„Wir Freiheitliche sind derzeit bei vielen Bürgerversammlungen in den Südtiroler Gemeinden und Tälern unterwegs und hören dabei häufig, dass die derzeitige Nachfolgediskussion um den Landeshauptmann bei der Bevölkerung vollkommen unerwünscht ist“, so der Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen Sigmar Stocker in einer Aussendung. Der Landtag wurde erst im Oktober 2008 gewählt und ist somit kaum zwei Jahre im Amt – man hat also noch nicht einmal die Hälfte der fünfjährigen Legislaturperiode hinter sich. „Ich ersuche den Landeshauptmann und die SVP-Kollegen, wieder zum Arbeitstisch zurückzukehren und sich endlich den wirklichen Problemen und Herausforderungen des Landes – unkontrollierte Einwanderung, Probleme der Lehrer mit Einwandererkindern, Mindestsicherung, Bürokratieabbau, Kindergeld, Verbilligung des einheimischen Stroms, Aufbruch zum Freistaat Südtirol und vielem mehr – zu stellen, anstatt im Nachthimmel auf Sternenfang zu gehen! Ich hoffe, dass auch die SVP-Landesversammlung am Samstag zu diesem Schluss kommen wird“, so Stocker weiter. „Die Nachfolgediskussion um den Landeshauptmann ist bei den Südtirolern derzeit vollkommen unerwünscht. Durch dieses unwürdige Verhalten der SVP macht einmal mehr die gesamte Politik vor dem Wähler eine unmögliche Figur“, so Stocker abschließend. Kommentare (4)
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Schneider
schrieb:
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@Stocker Herr Stocker, Die Diskussion ist verfrüht, aber sicherlich nicht allein auf dem Mist der SVP gewachsen. Ich glaube wohl eher, dass die Medien immer mal wieder beim Landeshauptmann nachfragen, wies denn mit einem Nachfolger ausschaut. Dass es niemanden interessiert, ist wohl auch nicht der Fall, werfen sich doch viele mehr in die Diskussion (Pöder, Freiheitliche, Medien und deren Vertreter...), und jeder hat wohl selbst zu Hause mal laut darüber nachgedacht, wer ein würdiger Nachfolger für unseren Luis wäre, oder etwa nicht? |
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Nachfolge-Diskussion unseriös Nachdenken darf man schon, sagen aber nicht. Vor allem dann, wenn es sich um Personen in der Öffentlichkeit handelt. Den Medien die Schuld zuzuweisen, ist zu einfach. Schließlich könnte ja unser übermächtige LH dem einen Riegel vorschieben und darauf verweisen, dass eine solche Diskussion verfrüht und auch unseriös ist. Unabhängig davon, dass auf diese Art potentiele Kandidaten Schritt für Schritt verbrannt werden können, gibt es wirklich andere Sorgen, für die die Politik Lösungen erarbeiten muss. Außerdem ist es Aufgabe der Opposition, auf diese Aussagen zu reagieren. Ansonsten wird ihr bloß vorgeworfen, nichts getan zu haben. |
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... "Nachdenken darf man schon, sagen aber nicht." Klingt nicht sehr freiheitlich ihre Aussage, wen wollen Sie denn das Wort verbieten, Herr Plankensteiner? Ich habe auch nicht alle Schuld den Medien zugeschoben, wenn Sie besser lesen. Der LH hat aber nur einen Namen genannt, die 8 "Kronprinzen" kamen dann von den Medien. |
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... Herr Schneider, jetzt haben Sie nicht richtig gelesen. Personen ö f f e n t l i c h e n Lebens müssen einschätzen können, o b und w a n n Gedanken öffentlich formuliert werden sollen oder müssen. Mir daraus eine undemokratische Haltung vorzuwerfen, ist dilettantisch. |
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