| Verharmlost Bischof Golser? |
| Dienstag, 09. März 2010 um 16:26 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair zeigt sich in einer Presseaussendung über die Aussagen des Bischofs Karl Golser zu den Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche bestürzt und fordert den Bischof auf, zumindest einige seiner Aussagen zurückzunehmen, die er in der gestrigen „Tagesschau“ des RAI Senders Bozen gemacht hat. „Es ist erschreckend und beschämend, wenn unser Bischof, ehemals Moraltheologe der Diözese, öffentlich meint, dass es sich angesichts der jüngsten Erkenntnisse und Diskussionen rund um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche um eine Kampagne handeln würde, welche die Kirche in Misskredit bringen solle und dass die Kirche dadurch keinesfalls ihre ethische und moralische Legitimation verliere. Das glatte Gegenteil ist der Fall: die Kirche steht wieder einmal völlig unglaubwürdig da und wird sehr vorsichtig sein müssen, mit dem was sie sagt und vor allem, wie sie mit der Affäre umgeht. Wer für sich selbst beansprucht, ex catedra Wächter über die Moral zu sein, muss als erster Kritik ernst nehmen und Fehlverhalten zugeben. Hat sich der Herr Bischof tatsächlich Gedanken darüber gemacht, wie sich Missbrauchsopfer nach solchen Aussagen fühlen? Glaubt er tatsächlich, dass es den Opfern um eine Entschädigung geht? Nebenbei geht es hier nicht um den Missbrauch innerhalb der Familien, den der Bischof krampfhaft versucht hat heranzuziehen, um vom eigentlichen Skandal abzulenken und um Missbrauch an sich zu erklären. Nach dem Motto: Kindesmissbrauch gibt es in allen Gesellschaftsschichten, also solle hier kein großes Aufsehen darum gemacht werden, da man ohnehin nur die Kirche beschädigen will. So einfach darf es sich der Bischof, aber auch die Gesellschaft selbst, nicht machen. Es geht um den Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche, der seit eh und je bekannt ist und der – vor allem vom Vatikan – seit eh und je ignoriert, geleugnet, totgeschwiegen und relativiert wurde. Warum findet der Bischof keine Worte der Entschuldigung, der Entrüstung, der Distanzierung, auch der Verurteilung? Warum fällt es den Kirchen- und Ordensleuten so schwer, öffentlich zuzugeben, dass auch die Kirche – im übrigen in vielen Bereichen – Fehler macht, dass die kirchlichen Amtsträger auch Mitschuld und Mitverantwortung tragen und die Kirche generell in einer tiefen Krise steckt? Nicht die Gesellschaft muss in solchen Fällen versöhnlich mit den Tätern, Mittätern und all den Wegsehern umgehen. Es ist menschlich, dass die Gesellschaft das wohl schrecklichste, übelste und widerwärtigste Vergehen, nämlich den Missbrauch an Kindern, verurteilt. Diese Gesellschaft braucht gerade in solchen Momenten eine starke, gefestigte Kirche, die unerschütterlich ist in ihren Grundsätzen und Werten, die sich auf die Würdenträger ihrer Religion verlassen kann, weil sie Klartext sprechen und Halt geben. Die Gesellschaft wird durch kirchliche Amtsträger, die in Krisenmomenten lieber den Kopf in den Sand stecken, durch fadenscheinige Phrasen vom Thema ablenken und die Tragweite des Skandals ignorieren und leugnen noch mehr verunsichert und wiederum werden sich viele von der Kirche abwenden, da sie unglaubwürdig wird. Die „außenstehenden“ Menschen, gläubig oder nicht, hinterfragen sehr vieles in der Kirche, da für sie nicht mehr nachvollziehbar ist, dass sich die Kirche nach wie vor weigert, sich in bestimmten Bereichen neu zu orientieren und sich den Herausforderungen der Zeit offener und gelassener zu nähern. Es ist durchaus menschlich, dass zahlreiche Priester nicht abstinent leben können oder wollen und dass sie im Umgang mit ihrer eigenen Sexualität – auf die jeder Mensch (!) ein Recht hat – schon mal ins Schleudern geraten (können). Deswegen darf sich aber kein Mensch an Kindern vergreifen – egal ob sexuell oder gewalttätig. Kindesmissbrauch ist durch nichts zu rechtfertigen, innerhalb der Kirche am allerwenigsten. Die Kirche, auch unser Herr Bischof, äußern sich mittlerweile zu allen Themen – egal, ob diese in ihre Zuständigkeit fallen oder nicht. Themen wie Rechtsextremismus, Alkoholmissbrauch, Einwanderung und politisches Fehlverhalten sind für die Gesellschaft sicherlich bedeutungsvoll und wichtig. Die Kirche braucht aber nicht die Aufgaben der Politik zu übernehmen und umgekehrt sollte es auch so sein. Der Bischof hat vor der eigenen Kirchentüre zu kehren und ich – als bekennender, aber zweifelnder Christ – erwarte mir von meinem obersten Hirten klare Aussagen zu den brennenden Fragen und Problematiken meiner eigenen Kirche. Ich würde mir wünschen, dass der Herr Bischof zumindest einige seiner Aussagen zum Missbrauch in der Kirche zurücknimmt“, schreibt Mair. Kommentare (19)
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Michael Demanega
schrieb:
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Links unterwandert Abgesehen von den Missbrauchsfällen, auf die ich nicht näher eingehen möchte: Das Problem besteht heute ganz deutlich darin, dass die Kirche links unterwandert ist und viele Christen die resignierende Haltung der kirchlichen Amtsträger und Vorfeldorganisationen im Hinblick auf wesentliche Fragen unserer Zeit (und dazu gehören auch und vor allem die Themen Zuwanderung und Islam) nicht akzeptieren und nachvollziehen können. Der Herr Bischof Golser und die anderen Amtsträger und Funktionäre können darum vielen Jugendlichen, die die Zeichen der Zeit kritisch beobachten, keinen Halt mehr geben. Die Grundlagen für Kirchenaustritte und Abwendungen wurden allerdings bereits in den 60ern im Zuge einer vermeintlichen Modernisierung gesetzt. |
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Mutig Ulli, gratuliere, mutig und eben richtig FREIHEITLICH. Nicht und vor niemanden kriechen und kuschen, das mag ich! Diese Institution "Kirche", die durch Berlusconis Gesetze priviligiert wurde und von diesem eifrig gebauchpinselt wird sollte endlich in den eigenen Reihen den Besen ansetzen. Was unter dem Deckmantel der Kirche so alles passiert, ist eine fortdauernde Beleidungung gegenüber der Gesamtbevölkerung! |
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... Hallo, ich habe diese Zahl von dem Medienblatt "Radius". Zwar kam auch mir die Zahl sehr hoch vor, aber ich gehe Mal davon aus, dass die Informationen stimmen. Wahrscheinlich hat man hier auch den Durchzugsverkehr mitgezählt. Wenn sie wollen, dann kann ich Ihnen das Blatt in PDF- Form gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen Arnold Kemenater |
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Traurig ...in den Ö3Nachrichten gab es heute morgen wieder Meldungen zu diesem schrecklichen Thema. Ein Priester, welcher zugegeben hat an Missbrauchsvorfällen beteiligt gewesen zu sein, habe einen Psychologen besucht und wäre auch wieder im Amt. Jedoch aus Rücksicht auf die Opfer würde der Ort an dem der Priester praktiziere nicht preis gegeben! ... SCHRECKLICH! |
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Unfassbar und untragbar finde ich die Aussagen des Bischofs. Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer, ein Armutszeugnis der Kirche. |
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Einfach nur schrecklich Auch ich war Ohrenzeuge der gestrigen Aussage des Bischofs und muss mich anschließen und finde seine Worte menschenverachtend und einfach nur schrecklich! Ja soll man den Tätern - hauptsächlich jenen in seinen Reihen - einfach nur vergeben?????? Schwamm drüber, es tut ihm ja hinterher leid?????????? Na, das macht sich unser Herr Bischof ein bisschen zu einfach. Ein Hohn an die Opfer! Und gerade da liegt der Punkt, wo die Leute einfach nur mehr die Schnauze voll haben! |
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Audiatur et altera pars! Vorne weg muss gesagt werden, dass Missbrauchsfälle immer und klar zu verurteilen sind. Dies mit einer linken Unterwanderung zu erklären ist zunächst weit hergeholt, weil die Kirche seit Papst Leo XXIII ihr Gesicht grundsätzlich gewandelt hat und sich durch soziales Engagement fortlaufend der Bevölkerung zugewandt und genähert hat. Sollte Herr Demanega gemeint haben, dass die Kultur-Linke der 60er Jahre genau diese sexuelle Freizügigkeit ohne jeglichen moralischen Hintergrundgedanken (Sexualität ist an sich gut, für den Menschen da und mit Verantwortungsbewusstsein gekoppelt) gefördert und so indirekt zu diesen Vorfällen beigetragen hat, dann kann ich ihm folgen. Dann aber ist es aber sicher nicht bloß ein Phänomen der Kirche. Oder soll ich tatsächlich allen medialen Schreckensnachrichten blind vertrauen, obwohl auf der Hand liegt, dass sexueller Missbrauch im engsten Kontakt mit Bedrohung und Verschwiegenheit steht? Will heißen, dass es einfach angenehm und geschickt ist, einen Prügelknaben zu haben, der schon lange nicht mehr in unsere Spaßgesellschaft passt? |
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Rat Herrn Demanega wir befinden uns mit diesem Thema nicht im Wahlkampf. Deshalb sollten Sie den Ursprung des Problems schon dort begnen wo es auftritt. Dass die Missbrauchsfälle der Kirchengelehrten in den letzten Jahren mehr bekannt werden liegt daran dass Personen aufgeklärter und selbstbewuster sind als es noch vor Jahrzehnten war. Da sich der Bruder vom Papst bereits vorauseilend bei den Opfern entschuldigt hat zeigt dass hier vor weiteren aufkommenden Fällen gebremst werden soll. Die Unfehlbarkeit des Papstes gibt es nicht mehr und gerade deshalb hat man mit solchen Vorkommnissen Angst von den Gläubigen nicht mehr Ernst genommen zu werden. Da die Kirche es gewohnt ist zu schweigen hat sie hier die Chance mitzuhelfen dass Täter(auch nur Prügelpriester) zu stellen und, da die Opfer Staatsbürger sind, einem weltlichen Gericht zu übergeben. |
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Links unterwandert Wer lesen kann, kann auch nachlesen, dass ich mich in meinem Beitrag nicht auf die Missbrauchsfälle bezogen habe, sondern auf die Krise, in der die Kirche grundsätzlich steckt und die es vielen Jugendlichen unmöglich macht, sich mit den Positionen der Kirche zu identifizieren. Auch das musste einmal angesprochen werden, vor allem in diesem Zusammenhang, in dem es auch und immer wieder um die Frage geht, ob die Positionen der Kirche noch zeitgemäß sind oder nicht. Man schaue sich nur die Presseaussendung der L.-Abg. Veronika Stirner an, die die Missbrauchsfälle dazu nutzt, um die katholische Kirche zu Reformen zu drängen, damit angeblich "aufgeschlossene" Kirchenleute nicht aus der Kirche austreten. Allerdings haben diese Reformen nur bedingt bis gar nicht mit den Missbrauchsfällen zu tun und werden meiner Meinung nach eher Kirchenaustritte fördern als verhindern. Deshalb habe ich die linke Unterwanderung angeschnitten, die für mich zentral ist für eine Situation, in der sich viele Gläubige nicht mehr mit den Positionen der Kirche identifizieren können und offen über einen Austritt nachdenken. Ihre natürlich gut gemeinten Ratschläge von wegen "Wahlkampf" und so sind damit obsolet. Nicht nur, weil ich mich nicht auf die Missbrauchsfälle beziehe (was klar herauszulesen ist), sondern auch, weil ich für kein kirchliches Amt kandidiere. |
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'Linke' im Mittelalter ? Mit 68 ff. soll wohl jeder Mißstand in der Gesellschaft erklärt werden - demnächst wohl auch die Bankenkrise. Fälle von sexuellem Mißbrauch gab doch schon in früheren Jahrhunderten - für oder gegen was kämpften denn die Kirchenreformer des Mittelalters und der frühen Neuzeit an ? |
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... Ich kann dem Oberstaatsanwalt Rispoli nur beipflichten: er hat den Bischof aufgefordert, Meldungen über Missbräuche umgehend der Staatsanwaltschaft zu übermitteln, da die Gefahr der Vernichtung von Beweismitteln bestehe. Dasselbe habe ich im RAI-Interview auch gesagt. In Deutschland hat sich gezeigt, dass die internen Kirchenermittler immer und immer wieder Fälle vertuscht, verharmlost und Beweise vernichtet haben, anstatt die Opfer zu schützen und (Selbst)Anzeige zu erstatten. Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen, kein Kavaliersdelikt und dafür ist NUR die Staatsanwaltschaft zuständig und keine internen Kirchenermittler. Opferschutz vor Täterschutz! Es muss das knallharte Gesetz und nicht das Kirchenrecht angewandt werden. All jene Priester, Patres und Kirchenleute, die sich zwar nie sexuell an Kindern vergriffen und die auch nie Schläge ausgeteilt haben, aber sehr wohl von Missbräuchen wussten oder auch nur vermutet haben, sind in meinen Augen Mittäter! Dies gilt übrigens für jeden einzelnen von uns in der Gesellschaft! Was mich am allermeisten zur Weißglut bringt sind all jene Menschen, die nach wie vor (im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal) vehement die Kirche verteidigen, in Schutz nehmen und diese als das eigentliche Opfer wahrnehmen. Ein Wahnsinn, der viel über das Empfinden einer Gesellschaft aussagt: ich lehne eine Gesellschaft zutiefst ab, welche bereit ist, Pädophile, Kinderschänder, Gewalttäter und Psychopathen zu akzeptieren, nur WEIL es sich um Kirchenfunktionäre handelt. Allein der Gedanke daran widert mich an! |
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... Dass wir alle gegen Pädophilie und Kinderschänder sind, darüber müssen wir kein Wort mehr verlieren, zumal jeder vernünftige Mensch - bis auf einen großen Teil der Täter ausgenommen - gegen diese Verbrechen auftritt. Soweit, so gut. Dennoch muss klar gestellt werden, dass speziell der Fall "Odenwald" beweist, dass auch reform-pädagogische Einrichtungen davon betroffen sind, so dass es schwer wird, die Täter allein in kirchlichen Einrichtungen zu suchen. So gesehen hat Herr Demanega natürlich Recht, wenn er der Ideologie der Alt-68er Generation indirekt eine Mit-Schuld gibt. So gesehen sind die Missbrauchsfälle nicht bloß ein kirchliches, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Problem. Die Zukunft wird dies leider beweisen. Hoffen wir auf lückenlose Aufklärung, die natürlich unparteiisch und g e r e c h t ausfallen muss. |
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... Ich muss Herrn Armin Plankensteiner in seinen letzten Kommentar Recht geben. Jeder will eine lückenlose Aufklärung, doch dass jetzt die ganze Kirche durch den Dreck gezogen wird, finde ich nicht in Ordnung. Ich kann der Kirche nur raten, dass sie die straffälligen Priester aus der Kirche entfernen und der Justiz übergeben. Wenn sie Ihren Ruf nicht komplett schädigen wollen, dann darf es hier keine Ausnahmen geben. Doch das Problem ist weitaus Größer. Kinderschänder gibt es nicht nur in der Kirche und somit muss sich die Gesellschaft mal ernsthaft fragen, warum es immer mehr solche geisteskranke Personen gibt. Ein Verfall der Wertegesellschaft ist sicherlich eines der Hauptgründe. Millionen von so genannten Sextouristen vergnügen sich in armen Ländern und das teilweise auch bei minderjährigen Mädchen und Jungen und niemand ist imstande das zu unterbinden. Obwohl jeder weis, dass es praktiziert wird. Das schlimme daran ist, dass viele Leute nicht mal ein Geheimnis daraus machen und mit stolz es Ihren Stammtischkollegen weiterzählen. Es muss ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft geben und nicht nur in der Kirche und ob das Zölibat wirklich der Grund ist bezweifle ich stark, denn dann dürfte es in der "normalen" Gesellschaft überhaupt keine Kinderschänder geben. Ich bin zwar kein Befürworter des Zölibats, aber das muss die Kirche selbst entscheiden und ich finde es nicht angebracht, wenn sie jetzt gewisse Leute in kircheninternen Angelegenheiten einmischen und meinen, dass es ihre Pflicht ist die Kirche zu reformieren. Wenn die Kirche sich erneuern will, dann muss sie es alleine schaffen. Als Katholik kann ich nur hoffen, dass sie nicht versuchen die Probleme zu verschweigen und der Justiz helfen alle Fälle ans Tageslicht zu bringen. Ehrlichkeit ist jetzt sicherlich am meisten gefragt. Arnold Kemenater |
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Reformen Herr Kemenater, nur in einem Punkt kann ich Ihnen nicht beipflichten: Als Katholik bin ich ein kleiner Ring in der Großen Kette der Kirche und somit habe ich das Recht und die Pflicht mich zu äußern. Veränderungen haben nur dann Dauerhaftigkeit, wenn sie von unten kommen. Genau so sollte es in der Politik sein: Jeder Bürger hat das Recht und die Pflicht sich einzumischen. Oder geben Sie sich der Illusion hin zu glauben, dass Reformen zum Wohle der Allgemeinheit von oben kommen ohne Druck von unten? Das "System Südtirol" sagt dazu alles aus! |
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Kirche in den Dreck ziehen? Natürlich gibt es (trauriger- und schrecklicherweise) in allen Gesellschaftsschichten kranke Menschen, die sich an Kindern vergehen. Jedoch finde ich es persönlich am schlimmsten wenn diese Menschen aus der Kirche kommen!! Die Priester sollen Vertrauenspersonen darstellen und eigendlich als Vorbild uns das "richtige" Leben vorleben und dann kommen aus diesen Reihen solche Fälle zu Tage? |
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Krise in der katohlischen Kirche Servus Arnold bin in dieser Angelegenheit ganz deiner Meinung so wie du den Sachverhalt " Misbrauch in der Kirche " richtig dargestellt hast . Weiters bin ich der Meinung das sich auch die Politiker nicht als Moralapostel -Besserwisser oder sogar als Heilige in dieser Sache, sich Rampenlicht stellen sollen !! " Kehre vor deiner Tür dann ist es sauber für u. für " heißt ein altes Sprichwort. |
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... @Peter natürlich kann und sollte man die Kirche im positiven Sinne verändern und jeder Katholik kann sich aktiv daran beteiligen. Das möchte ich auch niemanden abstreiten. Doch die Missbrauchsfälle sollten jetzt nicht als Vorwand hergenommen werden, damit einige "Möchtegernreformer" die Kirche zusätzlich ins Chaos stürzen. Wir sollten beim Thema bleiben und uns mal fragen warum sich so viele Pfarrer an jungen Kindern vergangen haben. Außerdem würde mich auch interessieren, in welcher Altersgruppe die Täter angehören. Sind es ältere Pfarrer oder auch Jüngere. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um ältere Generationen handelt und zwar um jene, die teilweise von Ihren Familien gezwungen wurden Pfarrer zu werden. Natürlich rechtfertigt es in keinster Weise das Vergehen, aber wenn ein junger Mann sich entschließt Pfarrer zu werden, dann weis er über die Regeln bescheid und er macht es freiwillig. Vielleicht muss sich die Kirche auch besser über die Person informieren, bevor sie jemanden als Pfarrer aufnehmen. Wie ich schon beim letzten Beitrag geschrieben habe, die Kirche MUSS jetzt handeln, denn das ist sie den Opfern und ihren Anhängern schuldig. @ Tanja Auch mich ärgert es wenn ich solche fürchterlichen Nachrichten höre. Abgesehen davon, dass es die Kirche heutzutage sowieso nicht leicht hat, dann kommen noch solche Nachrichten dazu. Hoffen wir auf eine baldige Aufklärung und hoffen wir noch vielmehr, dass es keine weiteren Fälle mehr gibt!! Ich verabscheue nämlich Kinderschänder egal ob Pfarrer oder nicht! |
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Freiheitliche und Kirche Bischof Karl Golser und unsere Kirche erleben jetzt dasselbe wie der Obmann Pius Leitner und die Freiheitlichen nach den Schießereien im freiheitlichen Büro. |
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Liberale Kritik an Kirche: Ich bin jetzt erst zufällig auf diesen Artikel gestossen, und freue mich sehr über den Mut, und die Klaren Worte die hier gefunden wurden. Ich stimmt mit dem hier ganz überein. |
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