| Poker um neues E-Werk im Pfitscher Hochtal |
| Donnerstag, 11. März 2010 um 17:56 Uhr | |||
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Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Thomas Egger hat am 25. Januar 2010 eine Landtagsanfrage zu den Aktivitäten der Bioenergie Pfitsch GmbH im Pfitscher Hochtal ausgearbeitet und vorgelegt. Der Wipptaler Bezirkszeitschrift „Erker“ war die gesamte Thematik in der März-Ausgabe dann sogar das Titelthema wert. Am 3.März 2010 erhielt der Landtagsabgeordnete Egger nun die schriftliche Antwort des zuständigen Landesrates Michl Laimer. Egger nimmt zum Thema folgendermaßen Stellung: „Seit einigen Monaten sorgen in der Wipptaler Gemeinde Pfitsch die Aktivitäten der Bioenergie Pfitsch GmbH für Aufregung. Diese, angeblich für die Errichtung und den Betrieb einer Biogasanlage im Hochtal gegründete Gesellschaft, scheint allerdings die energetische Verwertung von Gülle und Mist weniger zu interessieren. Stattdessen liegt das Hauptaugenmerk einiger nicht-landwirtschaftlich tätiger Gesellschafter wohl eher bei der Realisierung eines gewinnträchtigen Wasserkraftwerkes am Pfitscherbach im hintersten Hochtal. Die Beantwortung einer Landtagsanfrage des unterfertigten Landtagsabgeordneten durch Landesrat Laimer bestätigt zumindest in diese Richtung gehende Vermutungen und Befürchtungen weiter Bevölkerungskreise. Laimer teilt mit Schreiben vom 3.März 2010 offiziell mit, dass seitens der Bioenergie Pfitsch GmbH beim Land bisher zwar 'ein Schreiben' aber noch 'kein Gesuch für den Bau einer Biogasanlage' eingegangen sei. Dies weder beim Amt für Energieeinsparung noch bei der Abteilung Landwirtschaft. Anders verhält es sich, immer laut LR Laimer, in Sachen Wasserkraftwerk, da diesbezüglich bereits am 11.1.2010 seitens der Bioenergie Pfitsch GmbH ein Konzessionsgesuch für die Errichtung eines entsprechenden Kraftwerkes am Pfitscherbach eingereicht worden sei. Laut vom Unterfertigten zusätzlich eingeholter mündlicher Auskunft eines Landesbeamten handle es sich, laut amtsinterner Größeneinstufung, zudem um ein Kraftwerk 'mittlerer Größe' und nicht - wie von einigen Bioenergie-Gesellschaftern gern behauptet - um ein Kleinkraftwerk, welches angeblich lediglich der 'Querfinanzierung' der Biogasanlage dienen soll. Es bleibt zu hoffen, dass diesen recht undurchsichtigen Pfitscher Energie-Poker nicht wieder einige Wenige gewinnen, sondern die gesamte Bevölkerung des Hochtales bzw. der Gemeinde“, schließt Egger. Kommentare (0)
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