| Erfolg der SVP-Vorwahlen? |
| Mittwoch, 10. März 2010 um 15:13 Uhr | |||||||||||||||||||||
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Wir erinnern uns noch, als die Referenden nur knapp an der 40-Prozent-Hürde gescheitert sind. Das Ergebnis war dennoch eindeutig, denn in beinahe jeder Frage stimmten über 80 Prozent der Wähler für die Annahme der verschiedenen Punkte. Die Regierungspartei legte dies damals als Sieg der Nichtwähler aus und ordnete die Niederlage konsequent der Gegenseite zu! In diesen Tagen finden in vielen Gemeinden SVP-Vorwahlen statt. Laut Parteileitung ein riesiger Erfolg mit Wahlbeteiligungen zwischen 15 bis über 90 Prozent (z.B. in Sulden!?). SVP-Generalsekretär Achammer spricht in einer Aussendung von durchschnittlich 30-50 Prozent. Deshalb erlaube ich mir z.B. zu den SVP-Vorwahlen in Lana folgende Milchmädchenrechnung anzustellen:
Wenn ich die Argumentation der SVP zur Volksabstimmung bzw. den Referenden also richtig verstanden habe, heisst das, dass in diesem Beispiel mindestens 93 Prozent der Bevölkerung gegen die jeweiligen SVP-Kandidaten sind. Das sind Erfolge! Kommentare (9)
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Schneider
schrieb:
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Unfaire Kritik! @Herrn Kofler Die Kritik ist nicht gerechtfertig. Die Vorwahlen zum Bürgermeisterkandidaten in einer Gemeinde kann man nicht mit einer landesweiten Volksabstimmung vergleichen die völlig verschiedenen Regeln unterliegen. Es heisst doch immer die Bürger wollen mitbestimmen, das können sie nun tun. Die Vorwahlen sind ein großer Aufwand für die Mitglieder der Ortsgruppen und Sie wissen selbst, dass die Mitglieder dies ehrenamtlich machen, wie auch Sie, Herr Kofler, in Ihrer Ortgruppe ehrenamtlich arbeiten (nehme ich mal an). Meines Wissens gibt es bei sonst keiner anderen Partei derartige Vorwahlen, d.h. (k)eine Möglichkeit der Bestimmung von Kandiaten. Ich stelle auch mal eine "Milchmädchen-Rechnung" auf, wenn eine Partei in unserem Lande 14,3% erhält, wird das auch als Erfolg gewertet, wohl auch zurecht; aber dann sind die restlichen 85,7% gegen diese Partei, oder? Und da weiss man es genau, sind doch über 80% zum Wählen gegangen. Das sind Erfolge! Sie sehen, diese Rechnungen führen zu Nichts. MfG |
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Reine Wahl-Werbeaktion! Das Beste an der Aktion war noch als das ganze als "Direkte Demokratie" bezeichnet wurde!! Ja genau, die Partei welche die Direkte Demokratie in diesem Lande mit den miesesten Methoden verhindert hat, führt sie nun doch ein: indem man die Kandidaten ein und derselben Partei bestimmen darf! Vielen Dank SVP! Da können wir auch gleich die DDR wiederbeleben, auch die war Demokratisch wie wir wissen und auch dort durfte das Volk wählen: zwischen Kandidaten der einen Partei versteht sich. Ein Witz sondergleichen der von der Dolomiten auch noch schön aufgebauscht und überdimensional dargestellt wird - gratis Wahlwerbung für die große Partei von ihrer Hauszeitung. Für wie dumm hält ihr (SVPler & Ebners) uns (die Südtiroler Bevölkerung) überhaupt?!?! |
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... Das diese Vorwahlen in manchen Orten nur gemacht wurden, um den Bürgern zu zeigen "schaut her wir beziehen euch mit ein", ist mittlerweile bekannt. Wenn dann ein Bürger aus einem Eisacktaler Dorf zu mir kommt und sagt, er hat acht Weise Stimmzettel abgegeben, aber laut offiziellem Ergebnis gaben es nur deren drei, dann ist die Frage nach dem Sinn einer solchen Vorwahl mehr als berechtigt. Walter De Monte, Brixen |
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@Schneider So ein großer Aufwand wie es Schneider behauptet ist es nicht , denn man kann die Abstimmung ja auf den gleichen Termin mit dem "Fostensüppele" ansetzen und beim Frühjahrskonzert dafür werben. Wie es in Lana geschehen ist. Also Svpler mach mal lieber deine Hausaufgaben in Sachen "Freie Verbände", bevor du am Erfolg der Freiheitlichen zweifelst. Denn wir haben es nicht nötig uns über Verbände und Lobbis zu profilieren! |
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@schneider Herr Schneider, der Aufwand ist lediglich die Verbände zu ersuchen ihre Mitglieder zu mobilisieren. Die Abstimmung auf den gleichen Termin und im gleichen Gebäude mit dem "Foschtensüppele" zu legen. Sowie beim Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle zu werben. Liebe Svpler macht mal lieber eure Hausaufgaben in sachen Dierekte Demokratie anstatt Scheinvorwahlen zu organisieren und am erfolg der Freiheitlichen zu Zweifeln. |
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... Man muss ja nicht mit allem einverstanden sein was andere tun, ich muss mich aber schon über die Geringschätzung hier für die Arbeit anderer wundern. Niemand braucht zu glauben, man schreibt nur Vereine an und schon rennen die Kandidaten die Türen ein. Nebenbei gesagt, werden Vereine oder Personen nicht informiert oder gefragt, ob sie kandidieren möchten (auch wenn es nur ums fragen geht), führen die sich geich auf wie beleidigte Leberwürste, das aber nur am Rande. Herr Bozner, es ist legitim und für jeden nachvollziehbar, wenn eine Partei für sich eine Vorwahl macht und nicht auch für andere, oder suchen etwa die Freiheitlichen für andere Parteien Kandidaten? In vielen Gemeinden sind Vorwahlen übriges seit Jahren Gang und Gebe. Herr De Monte, die Freiheitlichen sind ja sonst auch immer so kritisch, wie kommt den diese Person zu 8 Wahlzettel, weiss, was auf den Zettel abgestimmt wurde und rennt mit der Kunde zu Ihnen? Nebenbei, bei der Vorwahl geht es ja um Kandidatensuche, welchen Sinn hat es überhaupt weiss abzugeben? In den meißten Gemeinden wurden wohl weniger weisse Wahlzettel abgegeben, als es der Bürger alleine getan hat oder auch nicht... |
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... Herr Schneider Ja, das ist für mich durchaus nachvollziehbar. Das ist eine Partei-interne Angelegenheit, nicht anderes. Aber scheinbar haben oder wollen sie meine Nachricht nicht verstehen. NICHT nachvollziehbar ist nämlich dies als die "Direkte Demokratie" zu preisen (welche von eben dieser SVP nur Monate zuvor verhindert wurde) und das Ganze derart in den Medien (dank Athesia) künstlich aufzubauschen. Was für ein billiges Theater. Ist das für sie vielleicht auch nachvollziehbar? Wohl kaum wenn man die SVP Brille auf hat. |
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Kingergorten Wenn die Parteien (unabhängig von welcher) a lei die Hälfte der gonzen Energien, welche sie verschwenden um sich gegenseitig schlecht zu mochen dahingehend verwenden würden um effektiv etwas für die jeweiligen Gemeinden oder die Bevölkerung zu mochen nor denk i wäre den Menschen mehr geholfen. Und was die direkte Demokratie angeht so gab es diese nur in den griechischen polis, wir haben eine repräsentative Demokratie, denn direkte Demokratie würde heißen, dass wir als Volk direkt bei politischen Entscheidungen mitentscheiden dürfen und dies bezieht sich nicht auf das Stimmrecht. lg aus Lana |
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Kindergarten? Die direkte Demokratie gabs auch im alten Griechenland nicht - nur männliche, freie Bürger durften wählen. Wohl kaum ein Vorbild und was wir heute darunter verstehen!!! Wir hätten zumindest eine teilweise direkte Demokratie bekommen können, um bei wichtigen bzw. großen Projekten mitzubestimmen (über jede tägliche Arbeit möchte wohl kaum ein Bürger abtsimmen, oder?), doch auch das bisschen Mitbestimmung hat die SVP verhindert! Mir wäre auch lieber die Parteien würden all ihre Energien in die wichtige Arbeit stecken, aber solange das kranke System Südtirol weiterbesteht wird das schwer möglich sein. |
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