| Gemeinde Sterzing: wurden den Gemeinderäten Halbwahrheiten verkündet? |
| Mittwoch, 03. März 2010 um 17:18 Uhr | |||||
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Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Thomas Egger nimmt in einer Presseaussendung zu den kürzlich in Sterzing aufgetretenen Diskussionen rund um die geplante Erweiterung des Eurospar-Supermarktes wie folgt Stellung: „Kürzlich befasste sich der Sterzinger Gemeinderat mit dem Raumordnungsvertrag, welcher zwischen der Fa. Aspiag Service GmbH, Bozen, (Betreiber des Eurospar-Supermarktes in der Sterzinger Brennerstraße) und der Stadtgemeinde Sterzing abgeschlossen werden soll. Heftigste Diskussionen innerhalb und auch außerhalb des Rates entfachte dabei vor allem jener Teil des urbanistischen Vertragswerkes, welcher eine Vergrößerung der derzeitigen Verkaufsfläche des am Stadtrand gelegenen Supermarktes vorsieht. Hierzu galt es, seitens des zuständigen und in seiner Entscheidung zu respektierenden Gemeindeorganes, vor allem mögliche Auswirkungen auf die Geschäfte im Ortskern zu beurteilen. Laut Medienberichten gingen die Gemeinderäte in der beschließenden Sitzung (vom 3.2.2010) von einer heutigen Verkaufsfläche von 'rund 800 Quadratmetern' aus, welche auf 'maximal 1250 Quadratmeter' erweitert werden sollte. Die 'zusätzlichen 450 Quadratmeter seien nicht die Welt', so argumentierte so mancher Gemeinderat in der Sitzung. Und auch die Fa. Aspiag gab laut Medienberichten zu erkennen, dass – mangels Kaufkraft vor Ort - kein Interesse an einer größeren Verkaufsfläche als eben jener von 1250 m² bestünde. Im Beschluß der Südtiroler Landesregierung (Nr. 236 vom 8. Februar 2010), welcher die Genehmigung der Erweiterung der Verkaufsfläche zum Inhalt hat, sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus. So ist u.a. den Premissen dieses Beschlusses zu entnehmen, dass die Fa. Aspiag beim Land am 26.11.2009 eine Erhöhung der Verkaufsfläche von 700 m² (!) auf insgesamt 1500 m² (!) beantragt hat. Ansuchen, welches die Landesregierung mit der genehmigten Erhöhung der Verkaufsfläche auf künftig insgesamt 1366 m² (Warenbereich Lebensmittel 660 m² und Nicht-Lebensmittel 706 m2) auch teilweise angenommen hat. Es fällt auf, dass die Flächenausmaße von denen die Gemeinderäte laut Medienberichten in der Debatte wohl ausgingen, kaum mit den bisherigen und künftigen Verkaufsflächen übereinstimmen (die genehmigte Erhöhung der Verkaufsfläche beträgt halt nicht 450 m² wie offensichtlich im Gemeinderat kolportiert, sondern 666 m²). Dabei entsteht, natürlich ohne irgendjemandem irgendetwas unterstellen zu wollen, der Eindruck, dass die Mitglieder des Sterzinger Gemeinderates von der Gemeindeführung unvollständig informiert wurden. Ob es einzelne Gemeinderäte der Mühe wert finden, in dieser Angelegenheit nochmals genau nachzufragen?“, so Egger abschließend. Kommentare (1)
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r.
schrieb:
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Luegen haben lange, nicht kurze Beine....... Wem wundert's, dass die SVP Rige Halbwahrheiten verbreitet und ASPIAG unterstuetzt. Schade fuer die Sterzinger Geschaeftsleute, denn das Geschaeft wird in Zukunft jemand anders machen! r. |
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