Die Freiheitlichen

Ja zu Punktesystem für Immigranten
Samstag, 06. Februar 2010 um 13:55 Uhr

4_sigmar-stocker_63In Südtirol jedoch auch verpflichtende Deutsch-Kurse und Erlernen unserer Landesgeschichte notwendig – Minister Maroni soll Südtiroler Besonderheit berücksichtigen!

„Die Einführung eines Punktesystems bzw. eine ‚Übereinkunft zur Integration’ für Einwanderer, welche sich integrieren wollen, können wir nur begrüßen“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

Von der römischen Regierung kämen nicht immer positive Initiativen. In diesem Fall habe sie aber erkannt, dass Integration nur über  Maßnahmen möglich sei, wo Einwanderer verpflichtet werden, sich mit dem Land, in welches sie einreisen, auseinanderzusetzen und über das Land zu lernen.

„Ein wesentlicher Punkt hierbei ist das Erlernen der Sprache des Einwanderungslandes. Eine Forderung, die wir Freiheitlichen in unseren Anträgen an den Landtag bereits mehrmals vorgelegt haben, welche von der SVP bisher aber stets versenkt wurden. In Südtirol muss es jedoch verpflichtend sein, auch die deutsche Sprache zu lernen und nicht nur die italienische“, so Stocker weiter.

Ein weiterer Punkt des Regierungsvorschlages betreffe notwendige Kenntnisse über die Italienische Verfassung.

„Diese Forderung muss für Südtirol auf das Autonomiestatut ausgeweitet werden, denn die Einwanderer müssen wissen, welche Geschichte diese Land hat, das ja keine normale italienische Provinz ist. Dies gilt für das Erlernen der deutschen Sprache und für das Kennenlernen unserer Landesgeschichte. Die Südtiroler Parlamentarier sind aufgefordert, diesbezüglich bei Minister Marroni vorzusprechen. Unabhängig davon werden wir dem Minister diese Forderung schriftlich unterbreiten“, so Stocker abschließend.

Kommentare (1)add comment

Oberhofer Barbara schrieb:

Nicht nur die italienische Sprache ist wichtig
Es ist doch sicher auch für Migranten ein Vorteil beide Landessprachen zu beherschen . Wenn jemand hier bei uns einer Arbeit nach geht, speziell im Sozialenbereich. Altenpflege, Haushaltshilfe, Frächter usw. dann ist es doch das Mindeste auch die deutsche Sprache zu beherschen. Von uns Einheimischen wird auch die Zweisprachigkeit grundlegend erwartet. Es sollte doch das Prinzip sein, in dem Land wo man integriert sein möchte, sich anzupassen, sonst sollte man Zuhause bleiben. Es gehören nicht nur Sprache, sondern auch Geschichte und Kultur dazu. Die Migranten sollten sich dessen bewußt sein, sich nicht nur die finanziellen und materiellen Vorteile rauszufischen, und sich unseren Sprachensystem anzupassen. Mit etwas Wille dürfte das schon zu schaffen sein.
06. Februar 2010

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Atz ist doch kein Sesselkleber! Er ist nur ein sehr vielfältiger Mensch. Vielleicht kandidiert er nächstes Mal bei den Grünen.. ;-)#peinlich
Donnerstag, 18. März 2010 um 17:09 Uhr
Liebes Forum Prävention, WER verteilt denn eigentlich Freibier im Wahlkampf? Pauschalisierungen dienen ganz bestimmt nicht der Prävention.

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