| Arabischer Elternbrief – die politische Erklärung |
| Montag, 30. November 2009 um 10:03 Uhr | |||||
|
Die Freiheitlichen hingegen haben sich der Konfrontation immer gestellt und werden dies auch weiterhin tun. Salurn als ein „Vorzeigemodell“ für gelungene Integration darzustellen zeugt von einem bewussten Wegschauen und „unter den Teppich kehren“ von dem, was nicht ins Bild des politischen „Heile-Welt-Konzeptes“ passt. Es muss hier betont werden, dass Landesregierung und Schulamt in Bezug auf die steigende Anzahl von Ausländerkindern an den Schulen zu kurzsichtig gewesen sind – und man weiß nicht erst seit ein paar Monaten, dass diese Entwicklung unweigerlich zu großen Problemen führen wird, denn es wurde in den vergangenen Jahren auch durch die Freiheitlichen immer wieder darauf hingewiesen. Frau Landesrätin Kasslatter-Mur sollte sich vor Ort die Fragen und Sorgen der Salurner Bevölkerung anhören, denn es gäbe genügend andere Meinungen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation. Das Problem liegt hier allerdings darin, dass kritische Anschauungen nicht berücksichtigt und von vorne herein abgeblockt werden. Frau Kasslatter-Mur sollte sich ferner endlich der Tatsache bewusst werden, dass immer mehr junge Salurner ganz offen aussprechen, dass sie ihre Kinder gezielt nicht in Salurn aufziehen wollen, weil sie sich eine derartige Situation an den Bildungseinrichtungen vor Ort nicht antun wollen. Das Wort „Populismus“ scheint in diesem Zusammenhang sehr beliebt zu sein, weil man meint, dass man sich einer Konfrontation mit derartigen Pauschalurteilen entziehen könnte. Falsch verstandene Toleranz führt allerdings dazu, dass unsere Kultur in den Hintergrund gedrängt wird und wir ein weiteres Stück unserer Identität verlieren. Die Migranten brauchen doch die Sprache des Gastgeberlandes gar nicht mehr richtig zu lernen, weil die Regierenden dafür Sorge tragen, dass die arabische Sprache in unseren Kindergärten und Schulen Einzug hält. Die SVP-Landesregierung hat dadurch bewiesen, dass sie entweder keine klare Integrationspolitik betreiben will, oder einfach nicht in der Lage ist, endlich ein ordentliches Konzept auf die Beine zu stellen. Ein solch übertriebenes Entgegenkommen birgt viele Gefahren in sich und ermöglicht es so den Migranten überhaupt erst, in einer Parallelgesellschaft zu leben, welche diese dann alleine nach ihren Werten aufbauen. Es steht außer Frage, dass wir heute von einer Integration sprechen, die morgen eine Unterwanderung sein wird. Ich gebe trotzdem die Hoffnung nicht auf, dass dies meinen Kindern erspart bleibt und ich möchte nicht dazu beigetragen haben, dass in Salurn – als erstem Dorf in Südtirol – der Imam öffentlich zum Gebet aufruft. Dank unserer Toleranz. „Denn wo Christen bimmeln dürfen, müssen Muslime rufen können“ (Der Spiegel 26.3.2007) Kommentare (1)
![]()
bozner
schrieb:
|
|
... Stellt doch den Antrag ab sofort die Landtagsbeschlüsse auch auf Arabisch veröffentlichen zu lassen, mal schauen was die SVP sagt :) Beschämend wenn man bedenkt, daß wir noch nicht einmal die Beipackzettel der Medikamente in unserer Sprache bekommen! |
| < Zurück | Weiter > |
|---|

Parteibüro der Freiheitlichen
Kirchgasse 62
39018 Terlan
Tel.: 339 824 5109
Fax: 0471 256 054
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com
Fraktionsbüro der Freiheitlichen
Südtiroler Landtag - 4. Stock
Crispistr. 6
39100 Bozen
Tel.: 0471 946 212
Fax: 0471 946 301
E-Mail: freiheitliche@landtag-bz.org
