| Ohne bessere Ausbildung der Zweitsprachenlehrer keine Besserung in Sicht |
| Donnerstag, 26. November 2009 um 17:37 Uhr | |||||
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Als nicht unerwartet und als Bestätigung altbekannter Mängel bezeichnet der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner die Ergebnisse der jüngsten Studie der Europäischen Akademie bezüglich Erlernung der zweiten Landessprache. Eine ähnliche Studie aus dem Jahre 2006 habe nachgewiesen, dass die Deutschkenntnisse bei italienischen Mittel- und Oberschülern äußerst mangelhaft gewesen seien. Überraschend sei jedoch gewesen, dass bei dieser Vergleichsstudie die Schüler aus dem Trentino besser abgeschnitten hätten als jene in Südtirol. Studien gebe es also mehr als genug, allein die Beseitigung der Mängel lasse weiter auf sich warten. „Die Zeit der Ausreden und der zweisprachigen Träumer, die in einer gemischten Schule das Heil suchen, ist vorbei. Solange die Ausbildung der Zweitsprachenlehrer nicht klappt und so lange nicht genügend Ressourcen bereitgestellt werden, können die erwarteten Sprachkenntnisse kaum entscheidend verbessert werden. Schule und Gesellschaft müssen sich der harten Wirklichkeit stellen, anstatt die eigentlichen Ursachen weiter zu leugnen. So lange die Deutschlehrer an den italienischen Schulen keine entsprechende Ausbildung haben oder sogar keine Deutsche sind, wird sich an diesem unbefriedigenden Zustand wenig ändern. Aber auch der Italienischunterricht an den deutschen Schulen muss verbessert werden. Und schließlich ist zu berücksichtigen, dass immer mehr Schüler aus aller Herren Länder keine der beiden Landessprachen ausreichend beherrschen, um einem regulären Unterricht zu folgen, was auch unsere Schüler in ihrer Ausbildung einbremst“, so Leitner. Das Erlernen einer Sprache sei harte Knochenarbeit und könne nicht so beiläufig betrieben werden. Die Trentiner hätten weit weniger Möglichkeiten, in ihrem Umfeld Deutsch zu sprechen, weshalb die Gründe für die bescheidenen Deutschkenntnisse der italienischen Schüler in Südtirol tiefgründiger seien. Entscheidend sei vor allem eine gute und fundierte Ausbildung der Zweitsprachenlehrer, ist Leitner überzeugt. „Obwohl die Vermischungsapostel bereits vor Jahren von der Trentiner Realität Lügen gestraft worden sind, halten sie an ihren Träumen fest. Es ist offensichtlich geworden, dass nicht das Früherlernen entscheidend ist. Wäre dies so, müssten die Trentiner Schüler wohl schlechter abschneiden. Das Herumbasteln am muttersprachlichen Prinzip muss aufhören, weil die Schule in Südtirol immer auch die Bedürfnisse der Minderheiten berücksichtigen muss. Das Erlernen von Sprachen ist sicher richtig und wichtig, aber zur rechten Zeit und nicht auf Kosten anderer Notwendigkeiten. Nichts gegen eine stärkere Einbindung des Elternhauses und außerschulischer Einrichtungen, der Sprachenerwerb wird auch morgen von der Schule erbracht werden müssen. Es ist an der Zeit, dass die pluriethnischen Phantasten aus ihrem Wolkenkuckucksheim geholt und auf den Boden der Realität gestellt werden. Andernfalls wird sich jene Praxis verfestigen, dass sich Nord- Ost- und Südtiroler mit Trentinern in Englisch unterhalten – wie bereits bei einem Treffen Jugendlicher geschehen!“, schließt Leitner. Kommentare (1)
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ko
schrieb:
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... Die Grünen wollen also gemeinsame Schulen, andererseits setzen sie sich dafür ein daß wir in verschiedenen Städten leben. Die Italiener in Bressanone und wir in Brixen...das ist ja tolle Integration, kein Wunder also, daß es in Südtirol eine Paralellgeselschaft gibt, die in Konkurenz mit unserem Land Südtirol steht. |
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