| Europäischer Gerichtshof möchte Politik ersetzen |
| Dienstag, 03. November 2009 um 17:08 Uhr | |||
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Der freiheitliche Landesparteiobmann, Landtagsabgeordneter Pius Leitner, zeigt sich in einer Stellungnahme darüber entrüstet, dass der Europäische Gerichtshof das Kreuz aus den Klassenzimmern verbannen möchte. Immer öfter müsse man die Erfahrung machen, dass der EUGH in die Rolle der Politik schlüpfe, ja, dass er selbst Politik mache. Die Trennung von Politik und Religion sei in einem aufgeklärten Land selbstverständlich. Das könne aber nicht bedeuten, religiöse Symbole, die Teil der kulturellen Entwicklung seien, einfach über Bord zu werfen. „Dieses Urteil ist ein weiterer Kniefall europäischer Institutionen gegenüber dem Islam. Es grenzt an Selbstaufgabe, wenn ein über Jahrhunderte gewachsenes kulturelles Zeichen entfernt wird, nur weil sich Angehörige anderer Religionen und anderer Kulturkreise daran stoßen. Dass das christliche Kreuz auch ein Kulturgut ersten Ranges ist, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten, der die geschichtliche Entwicklung kennt. Daher rufe ich die Politik im Lande auf, diesem Urteil nicht Rechnung zu tragen, es nicht umzusetzen und an der bisherigen Tradition festzuhalten. Man darf sich nichts vormachen: heute ist es das Kreuz, morgen der Nikolaus und andere christliche Bräuche, die man uns streitig machen will. Wo das enden wird, ist leicht vorhersehbar, wenn wir den Anfängen nicht wehren“, so Leitner. Kommentare (0)
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