| Finanziert der Sanitätsbetrieb mit Steuergeldern die Schwarzarbeit? |
| Freitag, 03. Juli 2009 um 11:49 Uhr | |||
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Freiheitliche fordern Transparenz und Aufklärung! Pflege ist die große Herausforderung für die Gesellschaft – Einführung des sozialen Jahres Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair bezeichnet in einer Presseaussendung die Pflege von alten und kranken Menschen als die große Herausforderung für die Zukunft schlechthin. Vor allem sei die Frage zu beantworten, wer in Zukunft diese Aufgaben übernehmen wird. „Derzeit sind es in Südtirol sehr häufig ausländische Pflegekräfte, zum Teil aus osteuropäischen Ländern stammend, die von Agenturen vermittelt werden und die Abgaben im Herkunftsland entrichten. Etwa 2.500 ausländische Pflegekräfte sind regulär angestellt, Insider munkeln darüber, dass etwa noch einmal so viele schwarz arbeiten und zum Teil illegal hier sind. Viele davon arbeiten unter sehr schweren Bedingungen, leben in einer prekären Situation ohne soziale Absicherung, sind der Sprache kaum mächtig, kennen weder die Südtiroler Küche noch die Gewohnheiten und sind zum Teil schlecht ausgebildet. Das sind Probleme, mit denen wir uns schleunigst auseinandersetzen müssen, um diese gesellschaftspolitische Herausforderung meistern zu können. Allerdings stellt sich hierbei nicht erst seit heute die Frage, ob durch das Pflegegeld, welches den betroffenen Menschen in Form eines Schecks in die Hand gedrückt wird, das Land die Schwarzarbeit finanziert und fördert. Wenn dem so wäre, wäre dies ein handfester Skandal, da dem Land Unsummen an Geldern verloren gehen würden! Wir Freiheitlichen werden an den Landesrat eine entsprechende Anfrage stellen und fordern ihn heute schon auf, für absolute Klarheit und Transparenz zu sorgen. Wir lehnen moderne Sklaverei ebenso ab wie unlauteres Lohndumping und fordern eine landesspezifische Lösung. Dazu gehört unserer Überzeugung nach die Einführung eines sozialen Jahres, damit wir nicht nur auf ausländisches Pflegepersonal angewiesen sind. Es handelt sich bei der Pflege um ein gesamtgesellschaftliches Problem, zu dessen Lösung alle ihren Beitrag leisten müssen. Wie viel Geld durch diese subventionierte Schwarzarbeit verlorengeht, lässt sich nur erahnen. Diesbezüglich erhält unsere Forderung nach Erhebung der fiskalischen Kosten Nutzenrechnung für Zuwanderer eine noch größere Bedeutung. Wie lange noch wird die Landesregierung an ihrer Vogel-Strauss-Politik festhalten“, so Mair. Kommentare (0)
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