| „ICI“-Rückforderungen der Genossenschaften inakzeptabel! |
| Mittwoch, 01. Juli 2009 um 11:12 Uhr | |||||||||
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Es ist für mich völlig unverständlich und inakzeptabel, wenn die Genossenschaften jetzt plötzlich doch eine ICI-Rückforderung gegenüber den Gemeinden in Betracht ziehen. Aus meiner Sicht können die Genossenschaften mehr als zufrieden sein, wenn sie in Zukunft keine „ICI“ mehr bezahlen müssen – dies ist im Verhältnis zu den anderen Betriebszweigen in unserem Land ohnehin ein absolutes Privileg. Für mich ist eine Genossenschaft nicht in der gleichen finanziellen Situation, wie die Inhaber eines Bauernhofs oder einer Erstwohnung. Ich muss den Verantwortlichen in den Genossenschaften leider mitteilen, dass gerade durch solche Forderungen der Unmut gegen den Bauernstand in der Bevölkerung immer größer wird. Ich bin davon überzeugt, dass die Genossenschaftsvertreter hier nicht im Sinne ihrer Mitglieder handeln, denn viele Bauern, die ich persönlich kenne, würden niemals über eine nachträgliche Rückforderung gegenüber den Gemeinden nachdenken. Aus diesem Grund möchte ich die Genossenschaftsvertreter darum bitten, ihre Forderung im Sinne der Bauern und der Gemeinschaft in den Gemeinden öffentlich zurückzunehmen, zu den bereits im Jahre 2007 getroffenen Vereinbarungen zu stehen und jetzt nicht wortbrüchig zu werden. Kommentare (3)
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Walter Blaas
schrieb:
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Gemeindeimmobiliensteuer Wenn nun die Genossenschaften nachkarten und für die vergangenen Jahre die Gemeindeimmobiliensteuer (bitte nicht den Begriff ICI verwenden) rückfordern, müßen andere die Suppe auslöffeln. Da derzeit die Situation für Wirtschaftstreibende schon angespannt genug ist, kann sich jeder ausmalen wer da noch übrigbleibt........und zum Handkuss kommt. |
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Wachsender Unmut gegen den Bauernstand Koennten Sie bitte erlaeutern was Sie unter "Unmut gegen den Bauernstand in der Bevoelkerung" verstehen und warum Sie glauben dass ein solcher im Wachsen begriffen ist? Ich wuerde gerne Euren Standpunkt zu diesen offensichtlichen Entwicklungen kennen lernen. Mit freundlichen Gruessen Cosi fan' tutte |
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Unmut Hallo Anonymus, wir hatten ja lange eine Debatte um die Befreiung von der Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) - im Italienischen ICI - auf Erstwohnungen. Jahrelang haben wir Freiheitlichen diese gefordert, zumal wir Bauern - ich gehöre als Kleinbauer auch dazu - keine entrichten mussten. Für viele Mitbürger war dies eine zu Recht empfundene Ungerechtigkeit und der Bauer wurde als Previligierter betrachtet. Jetzt ist die GIS auf Erstwohnungen für alle gefallen und somit können auch alle zufrieden sein. Wenn die Obst- oder Weingenossenschaften seit einigen Jahren keine GIS mehr bezahlen müssen, ist dies im Verhältnis zu anderen Handelsbetrieben nicht gerechtfertigt, aber man hat sich offenbar damit „abgefunden“. Jetzt aber eine Rückzahlung der GIS von den Gemeinden zu verlangen, schürt wieder den Unmut gegenüber dem Bauernstand! Für die anderen Mitbürger und auch für die Wirtschaftstreibenden stellen sich die Bauern so als die ‚ewig Unzufriedenen‘ dar und das ist dem Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft einfach nicht dienlich! Ich möchte nochmals unterstreichen, dass viele Bauern mit dieser Vorgehensweise der eigenen Genossenschaften nicht einverstaden sind! Sigmar Stocker |
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