Die Freiheitlichen

Kritik des Rechnungshofes an hohen Sanitätsausgaben berechtigt
Mittwoch, 24. Juni 2009 um 13:34 Uhr

1_pius-leitner_fp_63Bei Werkverträgen für pensionierte Primare wird auch nicht gespart

„Die Tatsache, dass sich pensionierte Primare ihre Pension mit Werkverträgen vergoldet haben, ist nun bewiesen. Auf eine Anfrage hat mir Landesrat Theiner die entsprechenden Antworten geliefert. Daraus geht hervor, dass in diesem Bereich nicht gespart wird und dass die grundsätzliche Kritik des Rechnungshofes an den hohen Ausgaben im Sanitätsbereich berechtigt ist“, stellt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner in einer Aussendung an die Medien fest.

Er habe in Erfahrung gebracht, dass Primar Egarter-Vigl (Primar für Pathologie und „Ötzibehüter“) im September dieses Jahres in Pension gehe und siehe da: auch er vergoldet sich ab September 2009 die Rente um 85.000 Euro jährlich. Im Klartext heiße das, dass er gleich viel netto in seiner Rentenzeit bekomme wie während seiner aktiven Beschäftigung. Leute aus seiner Umgebung würden sich die Frage stellen, ob seine Dienste unverzichtbar seien oder ob er vom „System Südtirol“ belohnt werde.

„Während normal sterbliche Arbeitnehmer mit einer kleinen Rente auskommen müssen, belohnt die SVP weiterhin ihre treuen Diener im Rentenalter mit lukrativen Jobs. Dies ist eine der größten sozialen Ungerechtigkeiten in unserem Land. Diese Form der Vetternwirtschaft muss endgültig beendet werden“, so Leitner.

 

Anlage: Anfrage Nr. 381/09 | Antwort Landesrat Theiner [PDF]

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