Die Freiheitlichen

Prettauer SVP-Gemeinderäte gegen Ahrntaler Zusammenarbeit
Mittwoch, 24. Juni 2009 um 11:09 Uhr

christian-duregger_fp_63_2

Der Beschlussantrag „Kontaktaufnahme mit den Gemeinden des Ahrntals zwecks Verbesserung der Straßenverhältnisse“, eingebracht von den Freiheitlichen Prettauer Gemeinderäten, ist von der SVP-Mehrheit leider abgelehnt worden.

Eine der Begründungen zur Ablehnung von Seiten der SVP war unter anderem, dass der Bürgermeister vom Ahrntal bei der Landesregierung nicht das höchste Ansehen genieße und dass man auch deshalb auf ein gemeinsames Vorgehen aller Gemeinden zur Straßenverbesserung im gesamten Ahrntal absehe. Zweitens habe Prettau in letzter Zeit bereits mit seinen Tunnels einiges vom Land erhalten und man könne nicht immer bei der Landesregierung um Verbesserungen anklopfen.

„Es ist schade, dass die Mehrheit im Prettauer Gemeinderat mit derartigen Argumenten eine Straßenverbesserung vom Tisch wischt. Auch wenn eine Ausbesserung der Schlaglöcher bis Prettau nicht sofort zu verwirklichen gewesen wäre, so hätte man doch durch ein gemeinsames Auftreten aller Gemeinden im Ahrntal einen gewissen Druck gegenüber der Landesverwaltung aufbauen können. Aber es scheint, dass es der SVP lieber ist, wenn die Prettauer weiterhin „Schlaglochfahren“ müssen und man sich aber nicht überparteilich für die Bürger an einen Tisch zu setzen braucht“, so die Gemeinderäte der Freiheitlichen.

 

Christian Duregger
Bernhard Innerbichler
Eduard Josef Walcher

 

Anlage: Beschlussantrag vom 25. Juni 2009 [PDF]

Kommentare (3)add comment

Thomas Egger schrieb:

Präpotenz oder einfach nur Ignoranz?
Der Beschlußantrag unserer F-Gemeinderäte ist ausgewogen und sinnvoll. Wenn die Ratsmehrheit Gespräche mit den übrigen Gemeinden des Tales ablehnt, dann scheint sie ihre Aufgabe - nämlich den Dienst am Bürger - nicht richtig verstanden zu haben.
Diese ganze "Aktion" der Prettauer Volkspartei erinnert mich irgendwie an das frühere Verhalten der italienischen Rechten. Letztere haben sich vor Jahren energisch gegen den Übergang der Staatsstraßen an das Land ausgesprochen. Dies wohl weniger zum Wohle der Bürger, sondern vielmehr im reinen Interesse kleinkarierter Parteilogik.
24. Juni 2009

Sigmar Stocker schrieb:

Nicht zu glauben!
Also die Begründung, dass der Ahrntaler Bürgermeister bei der Landesregierung nicht gut angesehen sei, ist ein starkes Stück! Ein Bürgermeister wird durch Direktwahl vom Souverän - dem Bürger - gewählt. Da gibt es nichts zu rütteln und die genannte Begründung ist schlichtweg eine Beleidigung!
Nicht zu glauben, mit welchen Mitteln manche SVPler Oppositionen angreifen. Aber wir F sollten uns nicht auf so ein Niveau runterlassen.
Weiterhin gute Arbeit in Prettau!
24. Juni 2009

ein blauer schrieb:

gemeinderatswahlen

sollten erhalt und ausbau der infrastruktur im ahrntal tatsächlich an den persönlichen animositäten gewisser svp-gemeinderäte scheitern, so ist das doch ein weiterer grund für möglichst viele freiheitliche gemeinderäte nach den nächsten wahlen.

weiter so!


ein blauer
24. Juni 2009

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy
 
suedtirol-gehoert-dir_2010

Freiheitlicher Kontakt

Parteibüro der Freiheitlichen
Kirchgasse 62
39018 Terlan
Tel.: 339 824 5109
Fax: 0471 256 054
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com


Fraktionsbüro der Freiheitlichen
Südtiroler Landtag - 4. Stock
Crispistr. 6
39100 Bozen
Tel.: 0471 946 212
Fax: 0471 946 301
E-Mail: freiheitliche@landtag-bz.org


f-aufkleber-freistaat_1009_2s

Sie sind hier  : Start > Unsere Arbeit > Pressemitteilungen > Prettauer SVP-Gemeinderäte gegen Ahrntaler Zusammenarbeit