| Frau Biancofiore, es reicht! Wir werden uns unsere Traditionen nicht nehmen lassen! |
| Dienstag, 23. Juni 2009 um 10:44 Uhr | |||||||||||||||||||||||||
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Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair weist in einer Presseaussendung die neuerlichen Provokationen vonseiten der PdL-Kammerabgeordneten Michaela Biancofiore mit aller Entschiedenheit zurück, welche die „Ein Tirol“-Herz-Jesu-Feuer durch eine Anfrage im Parlament zur Staatsaffäre hochstilisieren will. „Frau Biancofiore soll sich endlich einmal mit der Geschichte unseres Heimatlandes Tirol auseinandersetzen und sich informieren, bevor sie heimat- und traditionsbewusste Menschen erneut zum Staatsfeind erklärt. Das, was die Frau Onorevole mit ihrer Anfrage in Rom versucht zu kreieren, ist gelinde ausgedrückt dumm und entlarvt ihre Geisteshaltung: ohne patriotische Menschen in Südtirol hätte sie politisch keine Daseinsberechtigung. Sie müsste selbst am besten wissen, dass die „Ein Tirol-Feuer“ vom vergangenen Sonntag absolut nichts mit der gleichnamigen „Terrorgruppe“ zu tun haben. Wenn dem tatsächlich so wäre, hätte es wohl am Sonntag noch zahlreiche Verhaftungen gegeben. Sie lässt eben keine Gelegenheit aus, um Hass zu schüren und auf Kosten der Südtiroler Traditionen politisches Kapital zu schlagen. Es ist an der Zeit ihr klar zu machen, dass uns Südtiroler das dümmliche Geschwätz und die erbärmlichen Drohungen absolut nichts anhaben können. Und wenn es der Frau Biancofiore tatsächlich um die Distanz zu „extremen“ Positionen gehen würde, dann möge sie doch bitte eine Anfrage hinterlegen, um den Faschistengruß der italienischen Tourismusministerin aufzuklären. Das Herz-Jesu-Fest ist für uns Tiroler nicht nur ein hohes, religiöses Fest, sondern vor allem auch ein Fest mit Geschichte, Brauchtum, Tradition, es drückt die Verbundenheit mit Tirol aus, stärkt Heimatgefühl und den Glauben. Das Festhalten an Grundwerten und Bräuchen ist eine wesentliche Voraussetzung, den jeweiligen Zeitgeist kritisch zu hinterfragen und Altbewährtes nicht unbedacht über Bord zu werfen. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, des Werteverfalls, der Überfremdung der eigenen Heimat ist es vor allem für Jugendliche wichtig, sich ihrer Wurzeln, ihrer Herkunft und vor allem der Geschichte zu besinnen – auch der italienischen Jugendlichen in Südtirol, die angesichts der beschämenden Situation, in welcher sich der italienische Staat befindet, auch wenig Perspektiven für die Zukunft sehen. Frau Biancofiore hat wahrlich keine Ahnung davon, welche Strapazen und Vorbereitungen junge Menschen auf sich nehmen, um das Entzünden der Herz-Jesu-Feuer zu ermöglichen. Dort finden Gemeinschaft, Kameradschaft und Treue zur Heimat statt – Werte, die uns von oberster politischer Stelle in Italien NICHT vorgelebt werden“, schließt Mair. Kommentare (11)
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Felix
schrieb:
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Recht so!! Ulli, gratuliere zu so einer treffenden, richtigen und wahren Presseaussendung. Du hast Recht, Biancofiore soll sich von unserer Tradition fernhalten. LG |
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Die Geister, die Steger rief... Wenn Biancofiore, Urzí & Co. nun die Ausübung von Tiroler Traditionen als Affront gegen die Italiener in Südtirol bezeichnen, dann hat das auch der Herr Dieter Steger mit seinem Zündlerbrief zu verantworten. Das sind die Geister, die er rief - mit Konsequenzen für ganz Südtirol! Für mich ist jemand wie der Herr Dieter Steger, der die deutsche Seite zur Mäßigung ermahnt und bei den Provokationen durch den italienischen Staat peinlichst schweigt, kein würdiger Landtagspräsident für Südtirol. Mit freiheitlichen Grüßen, Michael Demanega |
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Biancofiore ist die größte Zündlerin in Südtirol Frau Biancofiore fällt immer wieder durch übertriebenes, unsachliches Geschrei auf. Dies scheint halt leider ihre Methode zu sein, um gewisse Wähler bei der Stange zu halten. Nehmen wir sie nicht allzu ernst. Was Landtagspräsident Steger betrifft - und ich bin nun wirklich nicht sein Verteidiger - teile ich die Meinung von Michl Demanega nicht ganz. Präsident Steger hat in seinem "Zündlerbrief" nicht nur die deutsche Seite zur Mäßigung ermahnt, sondern natürlich beide Seiten. Da auch ich vom klimavergiftenden reinen Zündeln wenig halte, fand und finde ich seine Einstellung nicht so abwegig. Und dass er jetzt in seiner Funktion als Landtagspräsident nicht immer wieder ermahnend ins sog. Tagesgeschäft (Frau Biancofiores Geschrei stellt für mich billigstes Tagesgeschäft dar) eingreift, kann ich nachvollziehen. Thomas Egger |
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Die Geister, die Steger rief... Hallo Thomas Egger, natürlich hat der Herr Steger in seinem politisch korrekten Ton alle Seiten gleichermaßen ermahnt. Seine Ermahnung hat aber vor allem die deutsche Seite getroffen und das ist eine Tatsache. Ich glaube, er wusste das auch. Wer sich nämlich auch nur ein kleines bisschen mit der Politik in Südtirol und ihren ethnischen Gesetzesmäßigkeiten auskennt, der weiß schon im Voraus, dass derartige Aktionen an den italienischen Hetzern, die diese Hetze fern jeder Anstandsgrenze betreiben, spurlos vorüber geht. Was medial entstanden ist, war also wie erwartet ein Konflikt zwischen dem Herrn Steger und den so genannten deutschen "Hetzern" - wobei dieser Begriff nicht wirklich zutrifft. Denn zu diesem Kreis der Hetzer hat man alle dazugezählt, die irgendwo eine Pro-Südtiroler-Politik betreiben. Das erinnert alles sehr stark an das, was man vor der Landtagswahl mit uns Freiheitlichen vorhatte (Stichwort Frei.wild und Freiheitliche Jugend). Auf der anderen Seite hat der Herr Steger die italienischen Zündler in ihrer Politik bestätigt. Auch das ist eine Tatsache. Durch den Herrn Steger (der in eine Falle getappt ist) haben Urzí, Biancofiore & Co. eine Bestätigung ihrer politischen Linie. Und sie werden bei jeder Gelegenheit alles, was ihnen gegen den Strich geht, als Gefährdung des Zusammenlebens der Sprachgruppen brandmarken. Die fruchtbare Grundlage hat ihnen der Herr Steger erschaffen - ob er das wollte oder nicht. Er hat sich als Träger eines hohen institutionellen Amtes auf einen Konflikt eingelassen (u.a. im Fernsehen bei 'Pro und Contra'), der vor allem die deutsche Seite getroffen hat und der an der italienischen Seite spurlos vorüber ging. Dass das so läuft, das weiß man vorher. Und wenn das Steger nicht wusste, dann glaube ich, dass er als Landtagspräsident ungeeignet ist: ein solcher muss sich auch der Konsequenzen der eigenen Handlungen bewusst sein. Mit freiheitlichen Grüßen, Michael Demanega |
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... Natürlich ist die Reaktion von Frau Weißblume mal wieder unverhältnismäßig, aber wer die "Ein Tirol"-Feuer entzündet hat, musste ja damit rechnen. Es riecht also (mal wieder) leicht nach Provokation. Warum reicht eigentlich nicht ein simples, kleines Feuer zum Herzjesufest? Muss auch dieser schöne Brauch noch politisiert werden? |
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Herz Jesu Feuer Warum wurde mein letzter Eintrag nicht auf Ihrer Seite gezeigt? http://www.die-freiheitlichen.com/index.php/unsere-arbeit/pressemitteilungen/1360-frau-biancofiore-es-reicht-wir-werden-uns-unsere-traditionen-nicht-nehmen-lassen |
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Antwort Christian Hallo Christian, am besten wäre, wenn Sie den Kommentar aus dem Gästebuch, auf das Sie einen Link setzen wollten auch auf dieser Seite hinterlassen. Viele Grüsse |
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... Korsakoff ich glaube Herz Jesu Feuer zu entzünden ist doch eigentlich ein politischer Brauch, der den Wunsch nach Freiheit ausdrückt. Und Heuer haben das endlich viele Südtiroler gezeigt! |
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Herz-Jesu-Feuer ist auch stets ein Bekenntnis Den Äußerungen der Grünen Bürgerlistensprecherin Frau Letrari Elda, welche sich empört über die Herz-Jesu-Feuer am Ploseberg und dem Hundskopf mokiert und selbige als "Feuer des falschen Patriotismus" bezeichnet, muß von uns Brixner Freiheitlichen hefigst widersprochen werden. Ich selbst war beim Rundgang mit Bischof Golser anwesend und habe mich sehr gefreut, als bei Einbruch der Dunkelheit die Bergfeuer als Zeichen des Herz-Jesu- Gelöbnisses ringsum gut sichtbar brannten. Wer die flammenden Lettern "Ein Tirol" als Provokation empfindet und in diesem Zusammenhang von falschem Patriotismus spricht, verkennt völlig die Bedeutung und Aussagekraft der Bergfeuer am Herz-Jesu-Sonntag und stärkt unbewußt Alljene die hinter jedem deutschen Wort sofort Ungemach vermuten. |
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Muss ein Bekenntnis aber provozieren? Warum wird man eigentlich nicht das Gefühl los, dass die beiden „Ein Tirol“-Feuer auf dem Hundskopf und der Plose bewusst, sprich provokant, entzündet worden sind? Man kann seinen Wunsch nach Freiheit und seine Verbundenheit zur Heimat auch mit einem bescheidenen Feuer ausdrücken. Der Sinn hinter dem Herzjesufeuer ist auch nicht zwingend, das größte, monströseste Feuer auf einen Berggipfel zu setzen. (Auch wenn mich der dazu betriebene Aufwand durchaus beeindruckt.) Und auch nicht, irgendwelche Botschaften in Lettern hinzuknallen. Ich habe dafür kein Verständnis. Diese Leute stacheln absichtlich den Teufel an und wundern sich danach auch noch, dass er um sich schlägt. |
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Provokation Hallo korsakoff, die eigentliche Frage ist doch die: Wen haben diese Feuer mit der "Tirol"-Aufschrift eigentlich provoziert? Die italienischsprachigen Bürgerinnen und Bürger von Brixen und Umgebung oder einige italienisch-nationalistische Politiker, für die es ein Skandal ist, dass wir deutsche Südtiroler noch immer keine Italiener, auch nicht "deutschsprachige" Italiener, werden wollen? Wenn wir die Diskussion rund um die "Provokationen" einmal zu Ende denken, dann kommen wir früher oder später zu dem Punkt, dass wir alles aufgeben müssen, was irgend jemanden provoziert. Auf der anderen, der italienischen Seite denkt aber niemand daran, auf Provokationen wie einen bestimmten faschistischen Geist zu verzichten. Und wollen wir das "Tirol" oder "Ein Tirol"-Feuer wirklich mit dem Siegesdenkmal vergleichen? Das sind die Fragen, die man sich auch mal stellen sollte. Mit freiheitlichen Grüßen, Michael Demanega P.S.: ich war bei einem kleinen, aber feinen Feuer in Salurn dabei, das aufgrund des starken Windes am Abend heftiger als erwartet ausfiel. |
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