Die Freiheitlichen

Feiges, berechnendes Handeln der Landesregierung beim „Projekt Ried“
Dienstag, 23. Juni 2009 um 10:10 Uhr

4_sigmar-stocker_63Die Europawahl ist für die SVP geschlagen – jetzt zeigt man der Bevölkerung das wahre Gesicht

Die Gemeinde Olang, die Fraktion Reischach und rund 6.000 Bürger haben sich mit ihrer Unterschrift eindeutig gegen das „Projekt Ried“ ausgesprochen und verlangen zu Recht eine Volksabstimmung, um dieses strittige Thema einer Lösung zuzuführen – und auch der Landeshauptmann sprach sich für eine Volksabstimmung aus. Und was passiert jetzt? Wo steht der Landeshauptmann heute mit seiner Forderung nach einer Volksabstimmung? Oder war diese doch nur eine wahlkampftaktische Äußerung gegenüber den Bürgern?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man die Europawahlen vorbeigehen ließ, um beim Projekt Ried eine öffentliche Entscheidung zu treffen. Vor den EU-Wahlen wollte man den Betroffenen keinen reinen Wein einschenken – in der Angst, Stimmen zu verlieren. Und jetzt, da keine unmittelbaren Wahlen mehr bevorstehen, zeigt die SVP-Landesregierung der Bevölkerung ihr wahres Gesicht. Die Entscheidung der Landesregierung, dem „Projekt Ried“ vor dem Hintergrund dieser Bürgerproteste mal so eben grünes Licht zu geben, kann ich nur als feige und berechnend bezeichnen!

Es ist egal, ob man letztlich für oder gegen das „Projekt Ried“ ist: eine Volksabstimmung wurde den Bürgern versprochen und ist damit – erst recht für ein Projekt dieser Größenordnung – auch durchzuführen. Alles andere schadet dem Ansehen der Politik und weckt nicht nur bei mir den Verdacht, dass die eigentliche Politik in unserem Land von der SVP hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht wird.


Sigmar Stocker
Landtagsabgeordneter der Freiheitlichen

Kommentare (17)add comment

Matthias Alton schrieb:

SVPokratie verhöhnt die DEMOkratie und das Volk
Die SVP-Regierung setzt sich, wie gewohnt, mal wieder über alle Wünsche des Volkes hinweg und verhöhnt somit die Demokratie. Sie schaffen es immer wieder, einen draufzusetzen. Bin schon gespannt, was als nächstes kommt. Ich hoffe von Herzen, die SVPler kassieren bei den nächsten Gemeinderatswahlen für ihre Arroganz und Selbstverliebtheit die Watsche, welche sie sich verdienen. Ich werde wissen, wen ich zu wählen habe ...
Ein "Protest-Wähler"
23. Juni 2009

Puschtra schrieb:

@ Herrn Alton
Nur weil es eine Aktionsgruppe gegen die Riedpiste gibt, wie es mittlerweile gegen jedes Projekt gibt, heißt es noch lange nicht, dass die gesamte Bevölkerung gegen das Projekt ist. Ich kenne keinen aus meinem Bekanntenkreis, der komplett gegen das Projekt ist, allerhöchstens gegen die Art und Weise wie es durchgezogen wird. Die genehmigten Projekte haben sicherlich einen positiven Effekt auf Tourismus und Wirtschaft in Pustertal vor allem für Percha das endlich aufwachen wird, davon bin ich überzeugt. Ob hier Raubbau an der Natur betrieben wird, wie es oft in den Medien und von Naturschützern beschrieben wird, halte ich für stark übertrieben. 48% der Fläche Südtirols ist mit Wald bedeckt, mehr als noch vor 50 Jahren und er wächst noch weiter. Ich persönlich glaube, wenn man von Umweltschutz und Wintertourismus redet, dass das Skitourengehen besser geregelt werden sollte, denn das richtet einen viel größeren Schaden bei Flora und Fauna an. Auf jeden "Pingl" wird hinaufgerannt; da werden die Tiere effektiv in ihren Rückzugsgebieten gestört und aufscheut. Und von den lebensmüden die mit den Skiern hochgehen und mit der nächsten Lawine wieder runterkommen, reden wird gar nicht...
In Bezug auf eine Volksbefragung, weiß nicht ob es Sinn macht die Leute ständig zu den Urnen zu rufen, man hat ja jüngst gesehen, wie sich die Wahlbeteiligung bei nationalen und regionalen Wahlen entwickelt. Und wozu hat man denn die Volksvertreter gewählt?
Das ist jetzt zwar ein öffentliches Projekt aber ein gutes Beispiel: wäre die MEBO gebaut worden, wäre es nach den Protesten gegangen? Wohl nicht. Aber wer möchte die MEBO jetzt missen? Wie oft die Woche fahren denn Sie Herr Stocker die MEBO rauf und runter? Ich nehme mal an jeden Tag. Ich jedenfalls freu mich schon ein paar Schwünge auf der neuen Piste...
23. Juni 2009

hans schrieb:

...
Ich habe schon lange von der SVP nicht mehr vertreten gefühlt. Unsere Steuergelder sollten nicht für die zerstörung von der Natur in Südtirol herhalten müssen. Wenn die Herren nicht wissen wohin mit dem Geld , es gibt viele die nicht über das ganze Monat auskommen. Steuer und Preise runter. Die nächsten Wahlen sind schon 2010.
23. Juni 2009

Walter schrieb:

...
Sehr geehrter Puschtra,

es geht hier nicht ums dafür oder dagegen sein, sondern über die Art und Weise wie dieses und viele andere Projekte durchgezogen werden. Auch die Projektgegner bringen teils gute Argumente auf den Tisch, die aber überhaupt nicht berücksichtigt werden.
Würde man mit der betroffenen Bevölkerung sprechen und Aufklärung betreiben, dann wäre der Unmut im nachhinein sicherlich geringer.
Sowas nennt man dann transparente Politik!

Mit freundlichen Grüssen
Walter De Monte
Die Freiheitlichen- Brixen
23. Juni 2009

Ulli Mair schrieb:

An Puschtra
Lieber Puschtra,
ich habe soeben Ihren Eintrag gelesen und möchte mich bei Ihnen an dieser Stelle auch einmal bedanken, dass Sie rege an den Diskussionen teilnehmen.
Ich bin zwar nicht die persönliche Referentin des Kollegen Stocker, möchte Ihnen dennoch sagen, dass Sigmar Stocker meistens mit dem Zug von Terlan nach Bozen und zurück fährt. Seit Jahren verzichtet er auf sein Auto, wenn er die Möglichkeit hat, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Er war schon immer und ist es auch jetzt als Abgeordneter geblieben - unser "Grüner" und ich finde das lobenswert und vorbildlich.

Schönen Abend noch und vielleicht trifft man sich mal beim "Wedeln" :-)

LG, Ulli Mair
23. Juni 2009

Annemarie Ortner schrieb:

skipisten
Für mich ist es einfach unverständlich, wie man die Projekt Ried, Geiselsberg und Helm- Rotwand genehmigen kann. Diese Gebiete sind ein für allemal zerstört und eine intakte Natur ist unser grösstes Kapital. Es kommen sonst noch genug Umweltprobleme auf uns zu, z.B Wasserknappheit,Verkehr, Gentechnik,Klimawandel. ich finde die Natur gehört uns allen und nicht nur den Skifahrern.
23. Juni 2009

Matthias Alton schrieb:

@Puschtra
Habe zwar meine Meinung gegenüber dem Projekt Ried und möchte mich dazu auch gar nicht groß äußern. Was mich aber am Ganzen aufregt, ist die Art und Weise, wie die SVPler die Bevölkerung wieder mal vor vollendete Tatsachen stellen. Das hat mit Demokratie nichts, aber rein gar nichts, zu tun. Die Landesregierung sollte die Interessen der Bevölkerung, welche sie unverständlicherweise ja gewählt hat, respektieren und auch dementsprechend handeln. Also auf jedem Fall mal die Volksabstimmung machen und das Ergebnis abwarten. Was dann rauskommt, wird man ja sehen. Und sollte es eine Ried-Abfahrt geben (wird es wohl), werde ich mir bestimmt auch die eine oder andere Abfahrt gönnen, wohlwissend, das der Kronplatz ein Faß ohne Boden ist und als nächstes wohl eine Talabfahrt nach Stefansdorf durchgedrückt wird. Wobei ich allerdings sehr hoffe, daß bis dahin Solche das Sagen haben, welche auch die Interessen des VOLKES und nicht einiger weniger vertreten .... Kann mir nämlich nicht vorstellen, daß Perchina Privatpersonen, welche kein Geschäft haben oder keine Zimmer vermieten und somit vom Tourismus nicht direkt profitieren, Interesse daran haben, daß Percha zu einem Ischgl samt Apresskizauber verkommt ....
23. Juni 2009

Puschtra schrieb:

...
@ Ulli Mair
Ob Herr Stocker jeden Tag fährt oder nicht war eher rhetorisch gemeint, wenn er nicht fährt dann halt seine Kunden, Lieferanten, Bekannten... Zug fahren ist sicher löblich; und da wären wir ja schon wieder beim Projekt Ried und dem Anschluss mit dem Zug. Frau Ortner spricht von Wasserknappheit, Verkehr, Gentechnik und Klimawandel. Wir wollen Tourismus und Wohlstand aber keinen Verkehr. Jetzt hätte man eine Möglichkeit einen Teil des Urlauberverkehrs auf die Schiene zu verlegen und schon sagt man das funktioniert eh nicht. Ich sage es funktioniert sehr wohl, wenn Angebot und Preis stimmen. Leute aus der Stadt (Verona, Mailand...) sind es, im Gegensatz zu vielen unseren Leuten, gewohnt tagtäglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.

@Herrn Alton
Wieso ist der Kronplatz ein Fass ohne Boden? Meines Wissens ist es eines der wenigen Skigebiete, das nicht rote Zahlen schreibt.
Zu den Volksbefragungen und Unterschriftensammlungen ist meiner Meinung nach folgendes zu sagen. Die Reischacher haben sich ja bekanntlich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt entschieden. Die Reischacher haben sich auch immer gegen eine Südausfahrt gewehrt, jetzt wo man sieht dass neue Wege gegangen werden und Percha auch was vom Kuchen abbekommen könnte, wehrt man sich dagegen und in die Diskussion um die Südausfahrt kommt auch wieder Schwung. Wer entscheidet eigentlich wer bei der Volksbefragung mitmachen darf/soll. Nur Bruneck, auch Percha und Olang, oder alle Gemeinden die in der Skiregion Kronplatz liegen? Wenn schon eine Abstimmung, dann sollten alle Gemeinden in der Skiregion abstimmen dürfen, auch ich als Nicht-Brunecker und Nicht-Perchina!
Wo ich persönlich mehr Skrupel hätte, ist einfach über die Grundeigentümer "drüberzufahren". Wenn ich keine Piste auf meinem Grund will, müsste das respektiert werden...
In der momentanen Zeit der Krise glaube ich, geht es auch mehr darum um die Gästezahl zu halten als große Urlauberströme dazuzubekommen und das geht nur mit Investitionen (Gott sei Dank investiert noch jemand) in neue, innovative Projekte und Angebote und wenn dies über die Schiene geht und der Klimawandel dadurch etwas gebremst werden kann:-) ist das gut. Und sollte der Klimawandel wirklich so hart zuschlagen wie vorhergesagt (Gott bewahre) sodass in 50Jahren Skifahren nicht mehr möglich ist, werden eh alle Pisten wieder aufgeforstet und die Speicherbecken für Bewässerung sind auch schon da...
24. Juni 2009

ein blauer schrieb:

autokratie
erst spricht man sich für ein plebiszit aus (hier u.a. der lh) und der bürger freut sich mit einer volksabstimmung auf ein bisschen direkte demokratie in südtirol, um diesem dann nach der wahl deutlich zu zeigen, dass er am brennerpass immer noch in einer der letzten autokratien europas (hier der svp) lebt.

könnte sein, dass gerade solche spielchen mit dem wähler dazu führen, dass nach der absoluten mit der nächsten landtagswahl auch die 'relative' mehrheit der svp endgültig der vergangenheit angehört.


ein blauer
24. Juni 2009

brunecka schrieb:

an den pustra
ich glaube, dass bei der volksabstimmung zuerst die direkt betroffenen gemeinden zu befragen sind, den letztendlich müssen diese den lärm und den "dreck" aushalten - wer im dezember durch bruneck fährt, weiß was ich meine!
ich könnte auch leicht "dafür sein" (obwohl ich das nicht bin...) z.b. am speikboden oder am helm neue pisten zu bauden, wenn mich diese dann nicht unbmittelbar betreffen.... wenn wir die piste aber dann vor ihre haustüre bauen und sie keine pension oder kein hotel haben und sie in erster linie den lärm und den dreck spüren, dann sieht die sache schon anders aus!
weiters herr pustra, wiedersprechen sie sich selbst wenn es ihnen darum geht, mit der "ried - piste" die gästezahlen zu halten. percha wäre schön blöd, wenn es nicht neue hotels und pensionen bauen wrüde um auch mitzuverdienen! folglich, wird die kapazität der gästebetten um einiges erhöht werden!
dies meine meinung zu ihren kommentaren! wobei ich anfügen muss, dass sie durchaus auch gute argumente miteinbeziehun und gerade in der wirtschaftskriese wir südtiroler froh sein können, vom tourismus zu zehren!
aber die art und weise, wie dieses projekt "durchgedrückt" wird, ist sowohl für die landesregierung als auch für den brunecker gemeinderat einfach beschämend!!!! die volksabstimmung wird gefürchtet, so wie der teufel das weihwasser fürchtet.
zudem wundert es mich, dass sich politiker, die ja nur das beste für das volke wollen und sicher nur im sinne des volkes entscheiden und nie auf die eigene tasche schauen und es sicher immer nur ehrlich meinen.... dass genau die, die ja volksfertreter sind, die meinung vom volk nicht hören wollen - einfach grotesk dieses affenthater!
in bruneck wird hinter vorgehaltener hand gemunkelt, dass die riedpiste schon längst beschlossene sache war, bevor die diskussionen überhaupt losgingen.... wieso wohl wurden von gewissen kreisen in percha die felder in projektnähe schon vor jahren gekauft???

und noch zum schluss ein punkt den es zu bedenken gibt:
vor nicht allzulanger zeit, hat es in bruneck und percha (vor allem aber in precha) einen riesenstunk um das quellwasser von oberwielebach gegeben, weil bruneck ja angeblich zu wenig quellwasser hat....
na bravo, den perchinern müssen wir brunecka das wasser nehmen, weil wir angeblich zu wenig haben, aber am kronplatz neue pisten mit riesenbeschneiungsanlagen zu bauen haben wir kein problem!
jetzt wird der ein und andere sagen, dieses wasser wird doch von der sauberen rienz auf den kronplatz gepumpt.... genau den, der das sagt, den lade ich ein, am sonntag nachmittag (sobald in olang das wasser gesatu wird) wenn die rienz wenig fasser führt, mit mir einen spaziergang durch die rienzschlucht zu machen... dann kann man sich selbst ein bild von den schaumblasen machen, die auf dem wasser daherschwimmen...also ich vermute mal, dass die schaumblasen nicht grad vom sauberen wasser kommen:-)!
mahlzeit, wohl bekomms:-)!
24. Juni 2009

Matthias Alton schrieb:

Disneyland
Faß ohne Boden in dem Sinne, daß die Seilbahn AG samt den ganzen Spekulanten und Hoteliers den Hals wohl nie voll kriegen werden. Als nächstes wird wohl ein Disneyland nach Luns kommen, um das Dorf zu beleben und den Touristen noch mehr bieten zu können …. Daß es eine neue Skipiste samt kompletter Infrastruktur braucht, um die Gästezahlen halten zu können, finde ich nicht. Ich finde viel mehr, daß der Sättigungsgrad im Tourismus erreicht ist – Stichwort Qualität statt Quantität. Wenn ich in der Urlaub fahre, suche ich Erholung und kein überlaufenes Skigebiet wie den Kronplatz, wo man jedes Mal froh sein muß, den Skitag ohne Zusammenstöße auf der Piste überstanden zu haben. Projekt Ried – NEIN DANKE!!!!
24. Juni 2009

Puschtra schrieb:

...
Nun geehrter Herr Brunecka,
das Projekt Ried wird an über 20Gemeinden übermittelt zur Begutachtung, d.h. es betrifft auch diese Gemeinden und nicht nur Bruneck. Und wenn Sie von Dreck reden, da können Ihnen die Lorenzner und Stefansdorfer ein Lied singen, müssen doch sie einen Großteil vom Verkehr zum Kronplatz schlucken und diese würden jetzt nicht befragt? Wäre dies doch eine Möglichkeit zur Reduzierung des Verkehrs. Und wenn ich es effektiv schaffe, sagen wir mal 1000 Autofahrten pro Tag durchs Pustertal zu vermeiden, dann betrifft es wohl jede Gemeinde von Brixen bis Percha, oder etwa nicht? Ob die Menschen effektiv gegen das Projekt sind, muss sich ja noch herausstellen, durch die Volksbefragung. Von vorne herein zu sagen, wie es "ein blauer" hier tut, die Bevölkerung ist dagegen ist also falsch, bzw. verfrüht. Wenn ich nochmal die Unterschriftenaktion hernehme, haben ja keine 45% der Reischacher Bevölkerung! nicht mal der Bruneckner gegen das Projekt unterschrieben. Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine die Möglichkeit gab dafür zu unterschreiben, oder nur dagegen... Wie wir alle spätestens seit Sonntag wissen, sollten mind. 50% der gesamten Bevölkerung sich beteiligen, um repräsentative Zahlen zu haben.
Ich habe gesagt in der momentanen Zeit der Krise die Gäste zu halten. Natürlich werden die Perchina in Zukunft bauen (wenn die Banken wieder Kredite vergeben) und hoffen, dass mehr Gäste kommen. Ich würde es ihnen wünschen.
Sie sagen die Politiker arbeiten in die eigene Tasche, dann können Sie mir sicher sagen wie sich der Herr Landesrat Laimer oder andere sich an dem Projekt jetzt bereichern, außer dass sie die Kritik einstecken müssen? Und Quellwasser (Trinkwasser) mit Bachwasser zu vergleichen, das ich sehr wohl zum Bewässern von Feldern nehmen kann, aber unser Magen nicht aushält, ist wohl etwas naiv. Schaumblasen gibt es auch in den saubersten Bergbächlein, das hat nicht immer was mit Verschmutzung zu tun.
Zu Herrn Alton muss ich sagen, dass wir in nicht nur in Percha, sondern auch in Reischach von einem Ischgl oder gar einem "Disneyland?" in Luns (da musste ich zu mir selbst lachen) meilenweit entfernt sind...
Der Kronplatz kommt uns allen zugute, vom großen Hotelier bis zum kleinen Handwerker, wird doch in der Region direkt oder indirekt eine Milliarde! Euro umgesetzt. Jeder der von seinem gesicherten Arbeitsplatz gegen das Projekt schreit (Das Projekt ist sicherlich nicht das Allheilmittel für Verkehrsprobleme und Wirtschaft, das ist mir schon bewusst) sollte sich dessen im Klaren sein.
Ich habe mich jetzt nicht genau informiert, aber einige Pistenprojekte sind sicherlich abgelehnt worden, da sie in die Region des UNESO Weltkulturerbe fallen würden. Warum hört man denn da eigentlich kein Lob oder positives Statement von den sogenannten Grünen und Heimatschützern? Das ist doch eine tolle Sache; nein im Gegenteil, ein "grüner Frosch" muss auch das kritisieren.
24. Juni 2009

Matthias Alton schrieb:

Disneyland die II.
Falls es wer nicht verstanden haben sollte, das mit Disneyland in Luns war ironisch, also nicht ganz ernst, gemeint .... Aber, wie auch immer, man kann es drehen und wenden wie man will, dafür sein oder dagegen, das WIE, um das es in diesem Beitrag ja eigentlich geht, ist absolut verwerflich - in diesem Sinne: SVPokratie - NEIN DANKE!!!!!
24. Juni 2009

Annemarie Ortner schrieb:

An den Herrn Puschtra


Bin nicht gegen den Tourismus, aber wir müssen auf den sanften Tourismus aufbauen ,d. h. Wandergebiete nicht zerstören, Biobetriebe aufbauen und einige Hoteliere müssen auch lernen, dass es langsam reicht und mit weniger zufrieden sein. Ich glaube kaum, dass nachher alle mit dem Zug nach Percha fahren, es genügt ein Shuttlebus von Bruneck aus. Aber in Südtirol muss man ja immer das Beste, das Grösste und Teuerste haben ( Faahrsicherheitszentrum,grösste Kletterhalle Italiens,Brennerbasistunnel ) Das einzig gerechte auf der Welt ist, dass niemand nichts mitnehmen kann!
24. Juni 2009

brunecka schrieb:

...
sehr geehrter pustra
bezüglich dem rienzwasser, das ja so sauber ist, bitte nehmen sie mal sonntags nachmittags einen kräftigen schluck aus der rienz und teilen mir bitte das ergebnis mit, ich bin ja sehr gespannt....einstweilen mal prost:-)!!!!
ich erinnere an die piefke saga teil zwei von felix mitterer, erstaunlich wieiviel davon mittlerweile realtität ist, was damals noch belächelt wurde!
ich jedenfalls bin nicht glücklich wenn dieses wasser über die kronplatzquellen gesprüht wird....
auf mein argument, dass bruneck zu wenig wasser hat und es den oberwielebachern nehmen muss , aber für schipisten genügden wasser ist, sind sie aber nicht eingegangen...
ebenso hoffe ich herr pusterer, dass sie dem blauäugigen argument "mit dem zug" nicht glauben schenken...die aktionsgemeinschaft, war selbst in einigen gebieten in der schweiz und und ich glaube auch in italien vor ort, wo diese theroie eine augenauswischerei war...
hoffen wir dann mal , dass mit der bahn mehr touristen nach ried fahren werden, als beim bozner flughafen der fall ist. da haben unsere spezial südtiroler "dottorini" und der hgv uns auch das blaue vom himmel geredet und jetzt....? schulden über schulden ...im übrigen würde ich dem hgv den flugplatz schenken (der ihn ha immer noch unbedingt haben will), wenn er dann die ganzen millionen an schulen für den flugplatz und die airalps zahlen würde, die momentan immer brav der steuerzahler übernehmen darf... aber bitte, das ist ein anderes thema...
um mal dem teufel beim namen zu nennen, wie man das so schön sagt.... dem kronplatz bzw. der brunecker ag des des kronplatzes, also herrn schönhuber & co, geht es weniger um den zug und die verkehrsverminderung, das problem ist ein anderes...bzw. ich vermute das....
dass die olanger, die gadertaler und die brunecker untereinander "wie hund und katz" sind und sich bis jetzt wohl äußerst selten an einen tisch setzen um gemeinsame sache zu machen... bruneck schaut dann beim abrechnungssystem durch die finger mit den schattenpisten, wo die talfahren dann doch recht begrenzt sind.... und um mehr talfahren zu erhalten, bruacht es eben eine schöne piste in der sonne..... um das gehts und nicht um den zug!
was die volksabstimmung betrifft, da müssen sie erwähnen, dass die riedbefürworter diese massivst in reischach blykottiert haben (u. auch bei eigenen versammlungen in hotels...) damit das mindestlimit nicht erreicht wird, darum auch der hohe prozentsatz für die riedgegener... aber wenn die riedbefürworter diese strategie gewählt haben, um die volksbefragung zu fall zu bringen und sich diese dann nicht aufging, dann ist das ihr problem, sie hätten ja auch hingehen können und mit ja stimmen - das ist eben demokratie!
ebenso herr pustra, dürfen sie gern in lorenzen eine volksbefragung durchführen (falls sie von lorenzen sind), ich habe nichts gegen demokratie, wenn sie mitreden möchten bitte organisieren sie in ihrem dorft eine befragung!
und wenn die politiker so ehrlich sind wie sie schreiben, bitte erklären sie mir, wieso sie dann keine volksbefragung wollen und alles tun, diese zu fall zu bringen????
und wieso auch die riedbefürworter keine volksbefragung wollen???
kann es sein, dass man angst hat, dass sich in unseren reihen doch mehr riedgegner befinden als erwartet?
ich jedenfalls habe keine angst vor der volksbefragung:
wenn die mehrheit mit ja entscheidet soll die piste gebaut werden
wenn die mehrheit mit nein entscheidet ist das projetk gestorben
wenn keine eindeutige mehrheit feststellbar ist, wird sowieso der stärkere gewinnen - und das ist in diesem fall eindeutig die wirtschaft - und die piste wird ebenso gebaut.
also wo ist das problem, demokratisch zu handeln?
25. Juni 2009

Manuel schrieb:

Pro Ried!
Es stimmt zwar, dass die Art und Weise der Durchführung nicht ohne Kritik bleiben sollte. Trotzdem muss ich als Reischacher sagen, dass ich vollkommen für das Projekt Ried bin! Immerhin hängt die gesamte Pustertaler Wirtschaft am Brunecker Hausberg... jede andere Behauptung ist meiner Meinung nach bloße Augenauswischerei! Eine Piste mehr oder weniger am Kronplatz, wird die Gesamtsituation nicht mehr groß ändern.
Wir alle leben vom Tourismus, und sollten diesen auch entsprechend fördern, und sich weiter Entwickeln lassen. An dieser Stelle möchte ich auf jeden Fall auch das Wort Qualitätstourismus nennen. Immerhin liegt der Kronplatz nicht im landschaftlich schönsten Gebiet Südtirols (vgl. Corvara, Seiser Alm...), deshalb müssen wir durch andere Vorzüge Unseren Schiberg aktuell und interessant halten. Eine moderne Verkehrstechnische Erschließung ist dabei genauso wichtig, wie moderne Anlagen und ausreichend Unterkünfte mit einem gewissen Qualitätsstandard!!

Die wenigen die sich gegen das Projekt Ried wehren vertreten in fast allen Fällen nur persöniche (meist wirtschaftliche) Interessen!!
Man bedenke dass einem der größten Gegner, einem Lokalen Unternehmer, ein teil des Waldes der neuen Piste gehört, und ihm eine Wirtschaftliche erschließung seinerseits höchstwahrscheinlich verwährt würde....?!
27. Juli 2009

Reischinga schrieb:

Für Projekt Ried
Nicht alle Reischinga sind gegen das Projekt Ried, wie man gerne glauben möge. Ein großer Teil des Dorfes ist für die Verkehsberuhigung von Reischach und somit auch für die Aufwertung, des Dorfes in allgemeinen.
Die Piste Ried ist von Reischach aus gar nicht einsehbar und verläuft ausschließlich im Wald.
Einige Leute haben nicht verstanden, dass sich das Skifahren gewandelt hat, früher brauchte man eine ganze Woche einen Skiberg zu erkunden, heute nur mehr die Hälfte.
Den Gast muss einfach etwas Innovatives geboten werden und viele vergessen, dass das Projekt Ried ausschließlich von der Seilbahn AG getragen wird.
26. September 2009

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy
 
suedtirol-gehoert-dir_2010

Freiheitlicher Kontakt

Parteibüro der Freiheitlichen
Kirchgasse 62
39018 Terlan
Tel.: 339 824 5109
Fax: 0471 256 054
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com


Fraktionsbüro der Freiheitlichen
Südtiroler Landtag - 4. Stock
Crispistr. 6
39100 Bozen
Tel.: 0471 946 212
Fax: 0471 946 301
E-Mail: freiheitliche@landtag-bz.org


f-aufkleber-freistaat_1009_2s

Sie sind hier  : Start > Unsere Arbeit > Pressemitteilungen > Feiges, berechnendes Handeln der Landesregierung beim „Projekt Ried“