Die Freiheitlichen

Vor den Wahlen versprochen – und nun gebrochen! Wieso nein zur Bahn?
Donnerstag, 28. Mai 2009 um 13:52 Uhr

12_reinhard-gaiser_fp_63Als regelrechte Frotzelei bezeichnen der freiheitliche Gemeinderat und Bezirkssprecher Reinhard Gaiser und der Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker die Aussagen von Landeshauptmann Durnwalder, den Bau der Überetschbahn auf Eis legen zu wollen. Der groß angekündigte Bau der Überetschbahn in einer eigenen „Zis“ vor den Wahlen mit dem Titel „Neue Überetscher Bahn: modern, zuverlässig leistungsfähig“, erweise sich nun als großer Flop. Versprochen und gebrochen möge der nächste Titel der „Zis“ heißen! Jedenfalls ist die Enttäuschung innerhalb der Bevölkerung sehr, sehr groß! Auch die im Herbst groß angekündigten Machbarkeitsstudien wollte man im Mai den Bürgern vorstellen. Die Ankündigung erweist sich nun als reine Hinhaltetaktik. Bist heute wurde jedenfalls keine Firma mit der Erstellung einer Studie beauftragt, ärgern sich die Überetscher.

Es stellt sich die Frage, weshalb man sich so gegen die Überetscher Bahn sträubt und wieso das Überetsch von der Landesregierung so stiefmütterlich behandelt wird. Sind es wirklich die Kosten?, fragen sich Gaiser und Stocker. Sind die Kosten für die Bahn überhaupt so hoch, wie man angibt? Oder will man einfach keine Bahn.

Eines muss klar sein: Wenn Durnwalder und Widmann eine andere Lösung als die Bahn anstreben, dann darf es nicht eine Lösung sein, die das Überetsch durch hoch stehende Strukturen optisch verschandelt.


Reinhard Gaiser
Eppaner Gemeinderat und F Bezirkssprecher Bozen

Sigmar Stocker
Landtagsabgeordneter

Kommentare (1)add comment

Walter De Monte schrieb:

...
Nachdem ich das Überetsch gut kenne ( meine bessere Hälfte stammt von dort),muß ich sagen daß es wirklich unverständlich ist warum die Landesregierung von einer Bahn nichts wissen will. Es mag zwar stimmen dass dieses Projekt sehr viel Geld kostet, aber gerade das Überetsch würde sich hervorragend dazu eignen, und ich bin überzeugt daß die Bahn von den vielen Pendlern die täglich nach Bozen müssen mit Begeisterung aufgenommen würde.
Dies ist und bleibt für mich eine Investition, die Sinn macht.

stv.Bezirkssprecher
Eisacktal
Walter De Monte
28. Mai 2009

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