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Anlässlich der Erstellung des Masterplanes tauchte plötzlich die Forderung einer Seilbahnverbindung Brixen - St. Andrä auf. Die Idee fand schnell Gefallen, da im Zuge des Tourismuskonzeptes die Errichtung von insgesamt vier neuen Hotels und speziell von drei Hotels im Bereich St. Andrä mit geplanten 1.150 Hotelbetten verkündet wurde. Für die Neubelebung des Ploseberges erklärte der Bürgermeister die Umsetzung des Tourismuskonzeptes zur Chefsache. Mit der Realisierung dieser Bauten und der Erweiterung bestehender Betriebe laut Malik Studie wäre die Errichtung einer Seilbahnverbindung Brixen - St. Andrä durchaus gerechtfertigt.
Argument Tourismus mit zusätzlich 1.150 neuen Betten:
Nach mehreren verwaltungstechnischen Schritten wie Bauleitplanänderungen, Verabschiedung von Durchführungsplänen usw. geht nun von privater Seite nichts mehr weiter.
Derzeitiger Stand der Hotelprojekte:
Die Baukonzession für den Hotelbau „Huber Markus – Wellcome“ wurde am 07.04.2011genehmigt, dem Bauherrn allerdings haben die Banken den Geschäftsplan nicht akzeptiert und somit bleibt der Geldhahn geschlossen.
Ein weiters Unternehmen „Projekt Pantex“ hat sich mittlerweile zurückgezogen, angeblich wegen der unabsehbaren Risken im anhängenden Gerichtsverfahren betreffend die Grundeigentümer rund um den Skandal des zurückgetretenen ex-Stadtrats Franz Stockner.
Das geplante Hotel Projekt Sanoner – „Kojawiesen“ durchläuft derzeit noch die Genehmigungsphasen des Durchführungsplanes und der Baukonzession.
Für das vierte Hotelprojekt „Talstation-Tourdolomit“ wurden derzeit noch keine Unterlagen um eine Umwidmung bzw. Bauleitplanänderung vorgelegt.
Von einer schnellen Realisierung der zusätzlichen 1.150 Betten am Ploseberg spricht heutzutage niemand mehr, auch der Bürgermeister schweigt lieber.
Argument Parkplatzsituation bei der derzeitigen Talstation in St. Andrä:
Bisher standen den Autofahrern bei der Talstation der Ploseseilbahn in St. Andrä 450 Parkplätze zur Verfügung. An manchen Tagen war diese Anzahl nicht ausreichend und man musste auf unpraktische Ausweichparkplätze, welche in beträchtlicher Ferne lagen, zurückgreifen. Derzeit werden auf zusätzlichen 8.500 m² Fläche weitere 335 Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Talstation errichtet. Somit stehen den Seilbahnbenützern mit Saisonbeginn 2011/12 insgesamt 785 Parkplätze zur Verfügung und somit ist der Parkplatzbedarf gedeckt.
Argument die Seilbahn als öffentliches Transportmittel für die Pendler und Schüler:
Laut öffentlich getätigten Aussagen des Bürgermeisters Albert Pürgstaller in Bezug auf einen evtl. Aus- und Zustieg in der Ortsmitte von St. Andrä wäre eine Realisierung dieser so genannten Mittelstation technisch nicht realisierbar bzw. nicht sinnvoll. Daher ist klar erkennbar, dass die Seilbahn nicht von Schülern und Pendlern genutzt werden kann, da die derzeitige Station doch in einiger Entfernung zum Ortskern steht. Somit wären die Nutzer dieser Seilbahn hauptsächlich umweltbewusste Skifahrer, Wanderer und Freizeitaktivisten. Die Ploseseilbahn Brixen - St. Andrä wäre somit eine touristische Einrichtung und kein Personentransportmittel.
Standtorteauswahl der Talstation in Brixen:
Derzeit hat man mehre Standorte ausgemacht, die da wären:
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Am Gelände des MAX-Parkplatzes am Fischzuchtweg
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Am Areal des Eisenbahnbahnhofes
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Beim Parkhaus in der Dantestraße
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Am Prielparkplatz, Nähe Acquarena und Kletterhalle.
Dabei fällt auf, dass bei einigen Standorten die Seilführung über dicht besiedeltes Stadtgebiet führen würde, bei anderen Standorten die Parkmöglichkeiten nicht ausreichend gegeben wären und damit die prekäre Parksituation im Stadtzentrum weiter verschärfen würde. Bei manch angedachten Standorten würde zudem die Zu- und Abfahrt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.
Die Brixner Freiheitlichen haben dies zum Anlass genommen und einen weiteren interessanten Standtort ausgemacht, der gar einige Vorteile gegenüber anderen Standorten aufweist. Es handelt sich hierbei um das Areal der Volksbank in der J. Durststraße in der Industriezone. Dieser Bau wird durch die Verlegung der Verwaltung und Auslagerung von Diensten derzeit nicht voll genutzt und sollte im Zuge von Verhandlungen auch günstig abzulösen sein, da die Stadtgemeinde bei der Zuweisung des Areals ja auch großzügig gegenüber der Volksbank war und die damaligen Genehmigungsverfahren sehr entgegenkommend behandelte. Zudem sind mehrere Vorteile erkennbar. Zum einen die Erreichbarkeit vom Süden und Norden über die Autobahnausfahrt in Albeins, welche ja demnächst eine vollwertige Ein- und Ausfahrt erhält, sowie vom Norden her über die Umfahrung Brixen und zukünftig in unmittelbarer Nähe zur geplanten Südspange. Da die Trassenführung über kaum bewohntes Gebiet führen würde, wären die Risken und die landwirtschaftliche Beeinträchtigung durch Tragseile und Pfeiler in unmittelbarer Nähe zu stark bewohnten Gebieten und Sehenswürdigkeiten der Altstadt nicht mehr gegeben.
Die Brixner Freiheitlichen kommen zur Schlussfolgerung, dass der Bau einer Seilbahn von Brixen zur Talstation St. Andrä aus genannten Gründen derzeit nicht dringend und zwingend erforderlich ist. Dies würde sich erst durch die Realisierung der Hotelanlagen in der Tourismuszone rechtfertigen.
Allerdings sind die Weichen für einen attraktiven Standtort der Talstation wie den von uns Freiheitlichen vorgeschlagenen sofort zu stellen. Darüber eröffnen wir mit allen interessierten Bürgern und politischen Mitbewerbern die Diskussion.
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