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Die Pustertaler Straße weist aus Sicherheitsgründen zahlreiche Stellen mit durchgehenden weißen Spurlinien auf, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu garantieren. Überholmanöver sind bei erhöhtem Verkehrsaufkommen nicht mehr möglich. Es sei denn, man widersetzt sich dem Straßenkodex und riskiert hohe Strafen oder auch den Führerscheinentzug mit all seinen Konsequenzen. Auch die Ortsumfahrungen können dieses Problem kaum lösen.
Diesbezüglich möchten die Freiheitlichen den Fokus auf die heimische Wirtschaft legen, der wegen des zähflüssigen Verkehrs ein großer finanzieller Schaden entsteht. Der daraus resultierende Standortnachteil kann anhand eines Rechenbeispiels nach-vollzogen werden:
Ein Beispiel:
Das Beispiel der Firma Südtirolfenster/Gais beleuchtet diesen Sachverhalt stellvertre-tend für viele andere Betriebe:
Starten die Monteure der Firma Südtirol Fenster um 8 Uhr, benötigen sie 50 min (Durchschnittsgeschwindigkeit 42 km/h) zur Autobahneinfahrt Vahrn, woraus dem Betrieb ca. 277.000 Euro an Lohn-Jahreskosten (Hin- und Rückfahrt) entstehen wür-den. Nach dem sanften Ausbau der Pustertaler Straße wäre es möglich dieselbe Strecke in 30 Minuten zurückzulegen (Durchschnittsgeschwindigkeit 70km/h), sodass dem Be-trieb „nur mehr“ ca. 166.000 an Jahres-Lohnkosten (Hin- und Rückfahrt) entstehen würden. Fakt ist, dass sich allein dieser Betrieb mehr als 100.000 Euro jährlich einspa-ren könnte.
Dass viele Unternehmer aufgrund der derzeitigen Zustände auf der Pustertaler Straße Überlegungen anstellen, Ihre Betriebsstätte an günstigere Standorte zu verlegen ist verständlich. Also eine Schnellstraße?
Häufig hört man den Wunsch nach einer Schnellstraße; dies wäre verkehrstechnisch sicher angenehm (siehe MEBO), beinhaltet aber die große Gefahr, langfristig durch eine Ost-West Achse von Österreich her überrollt zu werden.
Es sollte verhindert werden, dass die Pustertaler Straße auf offiziellen Landkarten als Schnellstraße oder als Vorstufe einer Alemagna-Autobahn aufscheint. Die Brunecker Freiheitlichen sind der Meinung, dass der unterbreitete Vorschlag eine absolut gute Problemlösung darstellt, weil die Pustertaler Straße als gewöhnliche Landstraße mehr Kapazität aufwiese ohne dabei eine zusätzliche Belastung für die Umwelt und den Menschen darzustellen. Um die Pustertaler Straße wirklich zu entlasten, ist eine gezielte Förderung des Zugverkehrs, wozu der Ausbau der Riggertalschleife vorrangig zählt, zu betreiben.
Laut unserer Studie wären auf der Strecke von der Autobahnausfahrt Vahrn bis Bruneck West insgesamt 7 Ausbuchtungen mit Überholspur möglich. Das sind etwa 10 km Strasse (1/3 der Gesamtstrecke).
Folgende Strecken würden Platz für eine dritte Spur ermöglichen:
a) Fahrtrichtung von Westen nach Osten - nach dem Mühlbacher Tunnel bis zur Mühlbacher Klause (ca. 1.700 m) - nach Obervintl „Dörfl“ bis vor St. Sigmund (ca. 1.600 m) - am Kniepaß (ca. 1.100 m) - nach Kreuzungspunkt St. Lorenzen bis vor Waldheimer Tunnel (ca. 1.400 m)
b) Fahrtrichtung von Osten nach Westen - nach Sonnenburg neben dem Stausee (ca. 1.100 m) - nach Kiens bis vorm Gisser (ca. 1.200 m) - nach Niedervintl bis vor Mühlbacher Klause (ca. 1.900 m)
Die Umbauarbeiten könnten relativ schnell mit einer vertretbaren finanziellen Mehrbelastung durchgeführt werden.
Bedauerlich ist der Umstand, dass neben den erst kürzlich gebauten Teilstücken bei Vintl keine Überholspur errichtet wurde.
Verkehrsrechnung zur Pustertaler Straße anhand der Daten von der Firma Südtirolfenster in Gais
Die 20 Kleinlastwagen (KLW) fahren an 230 Tage im Jahr die 35 km von Gais zur Autobahneinfahrt Brixen Nord. 80% der KLW fahren an den genannten Tagen. 14 KLW mit 2 Personen und 2 KLW mit 3 Personen. Weiters fahren jeden Tag noch mindestens 4 Firmeneigene PKW zur Autobahn. Kosten eines Arbeiters in der Holzindustrie: 19 Euro/h Das heißt, es fahren jeden Tag 38 Personen zur Autobahn. Diese Personen kosten zusammen pro Stunde 722 Euro.
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Abfahrtszeit
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Dauer
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Geschwindigkeit
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Lohnkosten Hinfahrt
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Jahreslohnkosten
Hinfahrt
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Jahreslohnkosten
Hin und Rück
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6 Uhr
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35 min
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60 km/h
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420 €
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97.000 €
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194.000 €
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7 Uhr
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45 min
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47 km/h
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540 €
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125.000 €
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249.000 €
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8 Uhr
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50 min
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42 km/h
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600 €
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138.000 €
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277.000 €
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32 min
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65 km/h
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390 €
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89.000 €
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179.000 €
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30 min
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70 km/h
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360 €
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83.000 €
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166.000 €
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28 min
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75 km/h
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335 €
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77.000 €
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155.000 €
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26 min
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80 km/h
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315 €
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73.000 €
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145.000 €
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25 min
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85 km/h
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300 €
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68.000 €
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137.000 €
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Die Kosten von 15 Vertretern, die zusätzlich wöchentlich ein- bis zweimal die Strecke befahren, scheinen in der Tabelle nicht auf und müssten also noch hinzugerechnet werden. Die Tabelle bezieht sich auf die 38 Personen die an jedem Arbeitstag zur Autobahn fahren.
Die Freiheitlichen Bruneck
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