| Pressekonferenz: Verkehrskonzept zum 3. Projekt in Bruneck |
| Montag, 08. Februar 2010 um 17:05 Uhr | ||||
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Verlegen wir die Bahnlinie an die unbewohnte Schattenseite und gewinnen dadurch wertvollste Baugründe an der Sonnenseite. Die enormen Baukosten für die Verlegung der Bahntrasse würden durch den Verkauf der freiwerdenden 90.000 m² (9 ha) Grünflächen, die zum Großteil als Baugründe genutzt werden könnten, finanziert. Hier 2 aktuelle Beispiele: Für 13.000 m² Baugrund in Stadtnähe wird ein Kasernenneubau für 6-7 Millionen Euro und für ca. 8.000 m² Baugrund am Stadtrand eine Eishalle um ca. 5 Millionen Euro gebaut. Das heißt für ca. 21.000 m² erwirtschaftet man ca. 12 Millionen Euro. Wie viel Millionen Euro würde man für 90.000 m² erwirtschaften? Das ist das Ergebnis einer entsprechenden Studie. Nachdem Bruneck nur im Nord – Osten sich erweitern kann, wäre die Verlegung der Bahntrasse von größter Wichtigkeit und brächte ungeahnte Vorteile mit sich.
Die Zufahrt zum Camperparkplatz könnte von der Schießstandkurve herführen und gleichzeitig als direkte Zufahrt für Groß-LKW (Sattelschlepper) für die Mössmer-Fabrik dienen. Länge dieser Straße ca. 660 m bei max. Steigung von nur 7%. Zurzeit müssen die Groß-LKW von der Stadtpolizei durch das Stadt-Zentrum, die Stück-Straße, die Bruder-Wilram-Straße bis zur Mössmer geschleust werden. Viele Jahre harrt dieses Problem auf eine vernünftige Lösung.
Auf Grund vorsichtiger Berechnungen könnte man für die Ablöse der Baugründe und sonstigen Flächen 30.000.000 Euro erwirtschaften. Jährliche Einsparung von Zugfahrten 100.000 Euro für riesige Mengen an Schotterverkauf 500.000 Euro ergibt 30.600.000 Euro
für den Bau der neuen Trasse werden folgende Ausgaben errechnet. Einspurige Bahntrasse 3.500 Euro / lfm x 1.090 m = 3.815.000 Euro Einspurige Trasse mit Tunnel 15.000 Euro / lfm x 1.200 m = 18.000.000 Euro Einspurige Trasse mit Viadukten 6.000 Euro / lfm x 710 m = 4.260.000 Euro ergibt 26.075.000 Euro
Die Länge der neu zu errichtenden Bahntrasse wäre 410 m kürzer, ergibt eine jährliche Einsparung von 9.000 km Zugfahrten. Der Grundbedarf für die neue Trasse ist kaum erwähnenswert, denn von der insgesamt 3.000 m langen Strecke könnten 640 m bestehende Trasse verwendet werden, 1.200 m führen durchs Kühbergl als Tunnel, 710 m als Viadukt bzw. Brücken und 450 m führt durch minderwertigen Wald. Das Projekt sieht einen Stumpfbahnhof vor (wie Innichen bzw. Mals). Die letzthin erbauten Strukturen am Brunecker Bahnhof können zur Gänze genutzt werden. Der neue Bahnhof würde zudem benutzerfreundlicher, weil die lästigen Unterführungen nicht benötigt werden. Alles spielt sich auf einer Ebene ab. Für den Radtourismus und für die älteren Fahrgäste ein absoluter Vorteil, denn die Aufzüge schaffen gerade mal 2 Radfahrer alle 3 Minuten. Die Bahntrasse ins obere Pustertal verläuft auf der bestehenden Bahntrasse (Doppelgeleis) bis unterhalb der Schulzone im Westen, überquert auf einem Viadukt den 200 m breiten Feldstreifen und mündet in den Kühbergtunnel ein. Bei den Rücksiedlerhäuser an der Reischacherstraße endet der Tunnel, überquert auf Viadukt den Bierkellerweg führt auf Viadukt am Waldrand weiter, quert ca. 300 m schütteren Wald und führt mittels Brücke über die Rienzschlucht auf die gegenüberliegende bestehende Bahntrasse.
Kommentare (2)
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Thomas
schrieb:
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Zugfahrzeiten Bevor man eine Strecke um ein paar 100m verkürzt, sollte man die Anschlüsse verbessern, denn teilweise sind sie katstrophal. Beispiele: Kastelruth - Innsbruck: 3:03h (reine Fahrzeit: 2.01h) Rückfahrt: 3:03h (reine Fahrzeit: 2.01h) Hafling - Kastelruth (So. früh): 3:03h (reine Fahrzeit: 1:40h) Rückfahrt (So. Nachmittag: 2:50h (reine Fahrzeit: 1.38h) Innichen - Waidbruck (WE): 3:51h (reine Fahrzeit: 2.31h) usw. usf. |
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Visionen Hallo Peter, gratuliere zu deinem Vorschlag. Wichtig ist immer Visionen zu haben und diese auch zu sagen! Weiterhin gute Arbeit! guggi |

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