|
Freitag, den 08. Februar 2013 um 09:27 Uhr |
|
Noch immer versucht man den Südtiroler Bürgerinnen und Bürgern den Flugplatz als Erfolgsgeschichte und unbedingte Notwendigkeit zu verkaufen. Seit dem Jahr 2003 können beim Flugplatz Bozen nur 1296 von insgesamt über 1400 Metern Rollbahn genutzt werden. Jetzt will die Landesregierung wieder auf 1431 Meter Rollbahn kommen. Sie beruft sich dabei auf Sicherheitsbestimmungen im Masterplan. Der Plan sieht laut Stofner eine zwingende Auflage der Luftfahrtbehörde ENAC vor. Durch den Ausbau werden nicht nur Dutzende Millionen Steuergelder sinnlos in die Infrastruktur des Flugplatzes investiert, es müssen auch weitere Fluggesellschaften mit finanziellen Versprechen angelockt werden, die die neuen Destinationen bedienen sollen. Freiwillig tut sich das keine Fluggesellschaft an! Zu den genannten 24 Millionen Euro an infrastrukturellen Investitionen kommen also jährlich noch Betriebszuschüsse in Millionenhöhe dazu. Weiters kommt noch mehr Lärm und zusätzliche Schadstoffe für den Bozner Kessel und für das schon jetzt geplagte Unterland dazu.
Walter Frick Stellvertretender Bezirksobmann Bozen Stadt u. Land
 |