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Montag, 15. Februar 2010 um 10:26 Uhr |
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Mit dem 200. Todestag Andreas Hofers endet nun auch das Tiroler Gedenkjahr und es ist an der Zeit, dieses abgelaufene Jahr zu bewerten. Konkret müssen wir uns die Frage stellen, welche bleibenden Eindrücke wir Tiroler für die Zukunft mitnehmen können. Mein Urteil lautet: Es sind ziemlich wenige, bleibende Akzente, die in diesem Gedenkjahr gesetzt worden sind. Von Anfang an war es nämlich das erklärte Ziel der politisch Verantwortlichen, dieses Gedenkjahr von all den politischen Botschaften zu „befreien“, die der damalige Freiheitskampf zwangsläufig verkörperte. Mittlerweile beruhigt ein abstraktes „Europa der Regionen“ das Gewissen all jener, die all die Ideale verraten, für die die Tiroler und Tirolerinnen vor 200 Jahren lebten und ihr Leben gaben.
Erfreulich ist auf jeden Fall die Tatsache, dass sich unsere Jugend davon wenig bis gar nicht beeindrucken lässt. Viele Jugendliche stehen heute mutig zu ihrer Tiroler Identität und sind stolz darauf. Bedenkt man, dass das alles in einer Situation erfolgt, in der die zuständige Landesrätin mit ihrem Amt für Jugendarbeit einen ganz anderen, politisch linken Weg vorgibt, dann kann man erst recht stolz auf unsere Jugend sein!
Michael Demanega Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
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