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Montag, 08. März 2010 um 16:03 Uhr |
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Der Südtiroler Landtag hat letzte Woche ein Gesetz zur Chancengleichheit zwischen Mann und Frau verabschiedet. Dazu titelte die Tageszeitung „Dolomiten“: Gleichstellung wird Gesetz.
Mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass in der Dolomiten-Berichterstattung die Haltung der Freiheitlichen zu diesem Gesetz mit keinem Wort erwähnt wurde. Es gibt zwar kein Gesetz bezüglich Gleichstellung der Parteien in der Berichterstattung, dass aber die Position der zweitstärksten Partei im Lande wieder einmal verschwiegen wurde, dürfte auch der Dolomiten-Leserschaft aufgefallen sein. Dazu kommt, dass mit Ulli Mair die mit Abstand meist gewählte Frau im Landtag eine sehr qualifizierte und engagierte Position vertreten hat, die sich von der Mehrheit deutlich unterscheidet. Ulli Mair hat zum wiederholten Mal sehr deutlich angesprochen, was die Frauen in Südtirol wirklich brauchen. Sie passt aber nicht ins Frauenbild der Mehrheit, die alles dem Gender-Mainstreaming unterordnet. Eine entsprechende Erwähnung im Dolomiten-Bericht gibt es nicht. Von wegen Gleichstellung!
Pius Leitner Roland Tinkhauser Sigmar Stocker Dr. Thomas Egger Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen |
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Montag, 01. März 2010 um 14:19 Uhr |
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Jetzt ist es aber genug mit den Fehlentscheidungen der Landesregierung. Bei den Schwächsten wird immer angefangen zu sparen. Bei der Abschaffung der Rente für Teilinvaliden wurde sicherlich nicht berücksichtigt, dass diese auch ganztägig beaufsichtigt werden müssen. Wer bezahlt diese Betreuer? Ebenso verstehe ich die Sparmassnahmen von Herrn Theiner nicht, bei den Werkstätten in St. Georgen, wo die Teilinvaliden, deren Lohn 200 bis 300 beträgt, noch 60 Euro fürs Mittagessen abgezogen werden. Es wäre wohl viel sinnvoller, bei den Politikergehältern einzusparen. Eine politische Partei misst man, daran wie sie mit den Schwächsten umgeht.
Rudy Huber F-Bezirksgruppe Pustertal |
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Dienstag, 23. Februar 2010 um 11:44 Uhr |
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Die Landesregierung hat das Tiefbauprogramm für das laufende Jahr genehmigt. Dieses umfasst rund 95 Millionen Euro, allerdings fließen rund 87 Millionen Euro in die Fortsetzung bereits begonnener Arbeiten. Laut den Aussagen des Landeshauptmannes wird sich die Wartezeit für neue Straßenprojekte erhöhen. Am Bau des Mittelanschlusses der Umfahrung Brixen (15 Mio. Euro) hält man allerdings fest, die Arbeiten dafür sollen noch heuer beginnen.
Dies zeigt wieder einmal, dass in Zeiten, wo eigentlich gespart werden muss, nicht die dringenden Projekte bevorzugt werden, sondern solche, die einigen „Wichtigen" zum Vorteil gereichen.
Walter De Monte Die Freiheitlichen, Brixen
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Montag, 15. Februar 2010 um 10:26 Uhr |
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Mit dem 200. Todestag Andreas Hofers endet nun auch das Tiroler Gedenkjahr und es ist an der Zeit, dieses abgelaufene Jahr zu bewerten. Konkret müssen wir uns die Frage stellen, welche bleibenden Eindrücke wir Tiroler für die Zukunft mitnehmen können. Mein Urteil lautet: Es sind ziemlich wenige, bleibende Akzente, die in diesem Gedenkjahr gesetzt worden sind. Von Anfang an war es nämlich das erklärte Ziel der politisch Verantwortlichen, dieses Gedenkjahr von all den politischen Botschaften zu „befreien“, die der damalige Freiheitskampf zwangsläufig verkörperte. Mittlerweile beruhigt ein abstraktes „Europa der Regionen“ das Gewissen all jener, die all die Ideale verraten, für die die Tiroler und Tirolerinnen vor 200 Jahren lebten und ihr Leben gaben.
Erfreulich ist auf jeden Fall die Tatsache, dass sich unsere Jugend davon wenig bis gar nicht beeindrucken lässt. Viele Jugendliche stehen heute mutig zu ihrer Tiroler Identität und sind stolz darauf. Bedenkt man, dass das alles in einer Situation erfolgt, in der die zuständige Landesrätin mit ihrem Amt für Jugendarbeit einen ganz anderen, politisch linken Weg vorgibt, dann kann man erst recht stolz auf unsere Jugend sein!
Michael Demanega Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
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