Die Freiheitlichen

Chemotherapie – aus für periphere Krankenhäuser
Mittwoch, den 27. Februar 2013 um 17:05 Uhr

Die Sorgen bezüglich einer Aushöhlung der peripheren Krankenhäuser häufen sich. Nun scheint es so, dass nicht nur die Tumoroperationen zentralisiert werden sollen, sondern auch die Nachbehandlungen. Während bisher etwa in Bruneck die Medikamentenmischung für eine Chemotherapie hergestellt wurde, soll dies künftig in Bozen geschehen. Es wird sogar befürchtet, dass bald sogar die Patienten zur Verabreichung der Chemotherapie nach Bozen fahren müssen.

An die Landesregierung werden folgende Fragen gerichtet:

  1. Welche Neuerungen stehen bezüglich der Verabreichung von Chemotherapien an?
  2. Stimmt es, dass künftig die Medikamentenzusammensetzung für Chemotherapien nicht mehr in den peripheren Krankenhäusern vorgenommen wird?
  3. Trifft es zu, dass auch die Nachbehandlungen für Tumoroperationen zentralisiert werden?
  4. Wenn ja, welche Krankenhäuser sind davon betroffen und welcher Zeitplan ist dafür vorgesehen?
  5. Kann ausgeschlossen werden, dass künftig Tumorpatienten für eine Chemotherapie nach Bozen fahren müssen?


L. Abg. Pius Leitner

Hinweis: Antworten auf Anfragen setzen wir in der Regel online, sobald diese durch den Südtiroler Landtag veröffentlicht worden sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Unterzeichner der Anfrage.

 

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