Die Freiheitlichen

Lohndumping durch Privatisierung von öffentlichen Diensten
Montag, 08. März 2010 um 16:30 Uhr

Der ehemalige Parlamentarier Hans Widmann hat jüngst in einem Kommentar in der Sonntagszeitung „Zett“ die Sparmaßnahmen des Landes im Sozialbereich angesprochen. Gleichzeitig hat er die damit verbundenen Privatisierungen von Diensten (Reinigungsdienste, Pflege ecc.) kritisiert und gemeint, dass damit das Land das Lohndumping und den Zuzug von Ausländern fördere.

An die Landesregierung ergehen in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

  1. Stimmt es, dass der Reinigungsdienst im Krankenhaus von Sterzing aus Spargründen an eine private Firma vergeben wurde und, falls ja, um welche Firma handelt es sich, welchen Netto-Stundenlohn bezahlt diese Firma ihren Mitarbeitern und wie hoch ist im Krankenhaus Sterzing der Anteil von einheimischen und ausländischen Reinigungskräften?
  2. In welchen weiteren Strukturen des Südtiroler Sanitätsbetriebes wurde der Reinigungsdienst an einen privaten Anbieter vergeben, um welche Firmen handelt es sich jeweils, welcher Netto-Lohn pro Stunde wird hier jeweils bezahlt und wie hoch ist vor Ort jeweils der Anteil von einheimischen und ausländischen Reinigungskräften?
  3. Ist die Landesregierung der Meinung, dass diese Sparmaßnahmen, gesamtwirtschaftlich betrachtet, wirklich sinnvoll sind?


L. Abg. Dr. Thomas Egger

 

Hinweis: Antworten auf Anfragen setzen wir in der Regel online, sobald diese durch den Südtiroler Landtag veröffentlicht worden sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Unterzeichner der Anfrage.

 
ASTAT-Studie zur Bevölkerungsentwicklung in Südtirol
Freitag, 05. März 2010 um 17:24 Uhr

Das Landesstatistikinstitut (ASTAT) hat jüngst der Öffentlichkeit eine Studie zur Bevölkerungsentwicklung in Südtirol bis zum Jahre 2021 präsentiert.

Darin wird u.a. davon ausgegangen, dass Südtirols Wohnbevölkerung im Jahre 2021 knapp 530.000 Personen betragen wird und somit, im Vergleich zum Jahre 2009, um ca. 30.000 Personen anwächst. Im Zusammenhang mit dieser Prognose kommt das ASTAT aber auch zum eindeutigen Schluss, dass - angesichts negativer Geburtensalden - die Migration immer mehr zur ausschlaggebenden Komponente für den Bevölkerungszuwachs wird.

An die Landesregierung ergehen in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

  1. Wie hoch wird laut ASTAT im Jahre 2021 insgesamt die Zahl der ausländischen Wohnbevölkerung in Südtirol sein (für das Jahr 2020 betrug die Ausländerprognose in früheren ASTAT-Studien ca. 75.000 Personen)?
  2. Wie entwickelt sich laut Studie bis zum Jahre 2021 der Anteil von in Südtirol wohnhaften EU-Bürgern und von Nicht-EU-Bürgern?


L. Abg. Dr. Thomas Egger

 

Hinweis: Antworten auf Anfragen setzen wir in der Regel online, sobald diese durch den Südtiroler Landtag veröffentlicht worden sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Unterzeichner der Anfrage.

 


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