Die Freiheitlichen

Postzustellung gefährdet – Land soll Druck auf Rom erhöhen
Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 11:30 Uhr

Die Übernahme der Post bzw. von Teilen der verschiedenen Postdienste durch das Land steht seit Jahren auf der politischen Tagesordnung. Seit der Privatisierung der Post sind leider immer wieder Verschlechterung bei verschiedenen Diensten eingetreten. Derzeit gibt es wieder einmal einen Engpass bei der Postzustellung, ganz besonders im Bereich Brixen/Klausen. Es ist zu befürchten, dass die Weihnachtspost in den Postämtern liegen bleibt.
Der bestehende Engpass ist nicht von heute auf morgen entstanden, er hat sich seit langem abgezeichnet. Die Postverwaltung hat das größte Einsparungspotential beim Personalabbau entdeckt und erreicht, dass der ehemalige Stellenplan drastisch ausgetrocknet wurde. Gleichzeitig wird es immer schwerer, die Bestimmungen von Proporz und Zweisprachigkeit einzuhalten, weil die Verwaltung des Personals von außerhalb Südtirols erfolgt.
Es ist unumgänglich, dass die Landespolitik noch mehr als bisher danach trachtet, zumindest die Postzustellung zu übernehmen und zeitgerecht zu organisieren. Es ist ebenso unumgänglich, ausrechend Personal aufzunehmen, um diesen Dienst versorgen zu können. Dies soll mittels entsprechender Wettbewerbe und mittels Zeitverträgen erfolgen.

Dies vorausgeschickt und festgestellt, dass Südtirol eine effiziente Postzustellung für Einheimische und Gäste braucht,

 

f o r d e r t

 

der Südtiroler Landtag die Landesregierung auf, die übergeordneten Stellen darauf zu drängen,

1. jene Personen umgehend in den Dienst zu stellen, die bereits einen Wettbewerb bestanden haben;
2. umgehend Personen mit dreimonatigen Zeitverträgen anzustellen, um notwendige Grunddienste zu gewährleisten.

 

L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Ulli Mair

L. Abg. Roland Tinkhauser

L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Dr. Thomas Egger

 

Nach Behandlung des Tagesordnungsantrages im Landtag setzen wir die Diskussion sowie das Abstimmungsergebnis online.

 
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