| Abschaffung und Wiedereinführung faschistischer Dekrete – anachronistisch und gegen europäische Werteordnung |
| Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 11:27 Uhr | |||
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Seit Jahren versuchen Parteien im Südtiroler Landtag und Organisationen im vorpolitischen Raum, die vom Autonomiestatut vorgesehene Regelung der Ortsnamensfrage anzustoßen bzw. umzusetzen. Dabei waren und sind die Lösungsansätze sehr unterschiedlich. Für die deutschen Parteien gab es insofern einen Grundkonsens, dass jene Dekrete aus der Zeit des Faschismus abgeschafft werden müssen, mit denen der Gebrauch der deutschen Ortsnamen verboten wurde.
Der Südtiroler Landtag
d r ü c k t
sein Missfallen gegenüber der römischen Regierung für diese Rettungsaktion faschistischer Dekrete aus und beauftragt die Landesregierung, die Wiedereinführung der einschlägigen faschistischen Dekrete betreffend die Ortsnamensregelung in Südtirol vor dem Verfassungsgerichtshof und im Falle einer eventuellen Niederlage auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzufechten.
L. Abg. Ulli Mair L. Abg. Roland Tinkhauser L. Abg. Sigmar Stocker L. Abg. Dr. Thomas Egger
Anlage: Diskussion und Abstimmungsergebnis zum Antrag [PDF]
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