|
Donnerstag, den 23. Mai 2013 um 09:23 Uhr |
|
laut ETGO, gerichtet an die Frau Bürgermeisterin und die Referenten der Gemeinde Mölten betreffend „Schlägerung und verkauf des gemeindeigenen Holzbestandes“ mit der bitte um mündliche und schriftliche antwort.
Die Gemeinde Mölten schlägt bzw. veräußert jedes Jahr ca. 800 fm Rundholz. Um aus den genannten Verkäufen einen größtmöglichen Erlös zu erzielen sollten einige Punkte berücksichtigt werden:
- Für die Schlägerung der einzelnen Holzlose sollte möglichst auf Möltner Betriebe zurückgegriffen werden. Firmen die die nötigen Voraussetzungen erfüllen bzw. Interesse daran haben Holzschlägerungsarbeiten für unsere Gemeinde zu übernehmen, sollten sich bei der Gemeinde melden. Diese Betriebe sollten dann bei den anfallenden Arbeiten benachrichtigt werden, (z.B. über E-Mail), und könnten dann ihre Angebote abgeben.
- Das geschlägerte Rundholz sollte nach Qualitätsmerkmalen bzw. Größen getrennt an Plätzen gestapelt werden, die mit dem LKW gut erreichbar sind. Um eventuellen Problemen bei der Rundholzmessung vorzubeugen sollten die Stämme der einzelnen Holzlose durchlaufend nummeriert werden. Für den eigentlichen Holzverkauf sollten dann mehrere Holzhändler eingeladen werden, ihre Angebote abzugeben. In einigen Südtiroler Gemeinden werden diese Verkaufspraktiken seit Jahren von privater und öffentlicher Seite erfolgreich angewandt.
- Holzschlägerungen, Holzbringung, Stapeln und eventuell Holztransport sollte in einer Ausschreibung enthalten sein.
- Bei den einzelnen Arbeitsschritten, (Schlägerung bis zum Verkauf), sollte die Forstbehörde stärker eingebunden werden.
Da der Holzverkauf eine der wenigen Einnahmequellen darstellt, sollte es im Interesse der Gemeindeverwaltung sein eine hohe Wertschöpfung daraus zu erzielen. Wie ist die Meinung der Gemeindeverwaltung zu unseren Vorschlägen?
Alois Reich Walter Frick Freiheitlicher Gemeinderat Mölten |