Wolf und Bär gehören nicht hierher

Veröffentlicht am 25.09.2017
Land muss in der Bewältigung dieser Problematik einen Gang zulegen.
 
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht zu hören ist, dass wieder Tiere von Wölfen oder Bären gerissen wurden.
 
„Das mit Steuergeld finanzierte Ansiedlungsprogramm von Wölfen und Bären ist aus dem Ruder gelaufen und hätte in dieser Form nie genehmigt werden können“, schreibt Lois Taibon von den Freiheitlichen.
 
Zwar hat das Land in dieser Angelegenheit nach langem Zögern signalisiert, bei den zuständigen Stellen intervenieren zu wollen, aber dem Freiheitlichen Obmannstellvertreter Taibon geht alles zu langsam. Er wünscht sich vom Land eine schnellere Gangart bei der Bewältigung dieses Problems.
 
„Ganz abgesehen von den Bildern der toten Tiere, die in den Medien zu sehen sind, muss auch endlich über die Frage der öffentlichen Sicherheit und der Verantwortung der von den Raubtieren verursachten Schäden gesprochen werden“, fordert Taibon, „denn immerhin stellen die gerissenen Tiere ein erhebliches Schadensausmaß für die Bauern da.“
 
Für Taibon ist die Forderung von zahlreichen Tierzüchtern, von etlichen Bürgermeistern und auch von vielen Bürgern nach einem wolf- und bärenfreien Südtirol mehr als nachvollziehbar und in jedem Fall zu unterstützen.
 
„Wölfe und Bären sind Raubtiere, die für die Wildnis geschaffen sind. Nur dort können sie ungehindert leben und sich wohlfühlen. Südtirol ist hingegen ein dicht besiedeltes Gebiet, wo diese Raubtiere sehr schnell zum Konflikt werden, speziell wenn sie erst angesiedelt werden müssen“, sagt Lois Taibon.