Wo bleibt die “Willkommenskultur” für ungeborene Kinder?

Veröffentlicht am 19.09.2016
Es gibt kein Menschenrecht auf Abtreibung, sehr wohl aber auf Leben!
Es gibt ein Recht auf Heimat, aber kein Recht auf Zuwanderung!

“Die Befindlichkeit Europas muss vor allem daran gemessen werden, wie es um das Wohl der eigenen Menschen bestellt ist. Die von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verfügte und von anderen Regierungen nachgebetete Willkommenskultur hat dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen von dieser Politik abwenden. Viele sind nicht länger bereit, auf ihre Gewohnheiten zu verzichten und einer ‘Bereicherung’ Platz zu machen, die Unheil erahnen lässt und bereits spürbar macht. Die kulturelle Umpflügung untergräbt gewachsene Strukturen, nimmt den Menschen das Heimatgefühl und gefährdet den Frieden. Es gibt ein Recht auf Heimat, aber kein Recht auf Zuwanderung und Asyl bedeutet Schutz auf Zeit. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingspolitik wird in Europa gerade der Boden für künftige Kulturkämpfe bereitet; dabei geht die größte Gefahr von einer immer aggressiver werdenden Islamisierung aus”, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung.

Leitner nimmt den heute in Berlin vom Bundesverband Lebensrechte organisierten “Marsch für das Leben” zum Anlass, um über die innere Befindlichkeit des Kontinents nachzudenken. Wer die “ Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens” lese, dessen Gefühle könnten nicht unberührt bleiben. Ihm gehe es dabei nicht um moralische Fingerzeige, sondern um die Notwendigkeit, die Entwicklung grundsätzlich zu hinterfragen.

“Wo war in den letzten Jahren die Willkommenskultur für die vielen ungeborenen Kinder? Es gab sie ganz einfach nicht; man betrachtete Abtreibungen, noch dazu auf Kosten der Steuerzahler, als selbstverständlich und rief stattdessen nach (billigen) Arbeitskräften aus anderen Ländern. Ich habe manchmal den Eindruck, dass inzwischen auch in Südtirol der (wichtige) Tierschutz mehr Aufmerksamkeit erziele als der Einsatz für Kinder. Würde man die Anzahl der abgetriebenen Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa mit den Kriegstoten vergleichen, man würde staunen. Der heutige Marsch für das Leben droht im medialen Blitzgewitter leider unterzugehen, wären da nicht die üblichen linken Gegendemonstranten, welche für etwas Aufmerksamkeit sorgen”, so Leitner.