Wir leben in Absurdistan!

Veröffentlicht am 17.05.2016
Kritik von Gemeinderat Bernd Ausserhofer

Während im Parlament in Rom wochenlang darüber heftig diskutiert wird und es fast zu einer Regierungskrise geführt hat,  ob homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen oder nicht,  werden Verbrecher aus dem Gefängnis vorzeitig entlassen oder erst gar nicht eingesperrt.

So z.B. der Fall des x-mal vorbestraften und abgeschobenen Albaners Armand Shehi aus der Meraner Gegend, der nun wiederum illegal eingereist ist und nicht mehr abgeschoben werden kann, da dessen Vater mittlerweile die ital. Staatsbürgerschaft erhalten hat.

Dieser Fall zeigt uns einmal mehr die Absurdität der italienischen Gesetzgebung auf.

Die Freiheitlichen Bruneck haben bzgl. Erhalt der Staatsbürgerschaft erst kürzlich eine Anfrage gestellt. Waren es 2012 noch 59 Personen, so waren es im Jahr 2015 bereits 135 Nicht-EU-Bürger welche die italienische Staatsbürgerschaft erhalten haben. Interessantes Detail: Die Hälfte davon (67 Personen) sind Albaner. Die Freiheitlichen warnen eindringlich vor dem allzu leichten Ausstellen der Staatsbürgerschaft, denn der aktuelle Fall des abgeschobenen Albaners zeigt eine klare Fehlentwicklung auf!

Fakt ist, dass der Staat nicht fähig und das Parlament nicht willig ist, die Bevölkerung vor Kriminellen zu schützen. Dies ist eine absolut gefährliche Entwicklung.

Somit ist es auch absolut logisch und nachvollziehbar, wenn der Unabhängigkeitstag in Bruneck enormen Zulauf erhalten hat und Sezessionsbewegungen täglich vermehrt Zulauf erhalten.

Die Freiheitlichen Bruneck
Fraktionssprecher
Bernd Ausserhofer