Wir haben gewarnt: Steigende Posttarife und Briefmarken ohne Wertangabe

Veröffentlicht am 14.12.2016
Stellungnahme von Landesparteiobmann Walter Blaas

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas hatte bereits im Juli die neuen Briefmarken der italienischen Post, welche ohne Wertangabe im Umlauf gebracht wurden, kritisiert. Er warnte damals vor steigenden Tarifen und den mangelnden Verbraucherschutz. Briefmarken ohne Wertangabe öffnen Tür und Tor für Täuschung, Preissteigerungen und Irritationen.

„In der langen Reihe der Unzulänglichkeiten bei der italienischen Post sind die ständigen Tarifsteigerungen eine zuverlässige Konstante“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Pressemitteilung. „Die Preiserhöhung für den Versand der Korrespondenz war absehbar. Auch die neue Verschlüsselung der Briefmarken könnte sich dazu optimal anbietet. Anstatt der Wertangabe von 0,95 Euro prangt der Buchstabe „B“ (Zonenbezeichnung) auf den Briefmarken. Die Bürger scheinen gefordert zu sein, den Code der Briefmarken erst einmal zu dechiffrieren, bevor der Postversand vonstattengehen kann“, erörtert Blaas.

„Bereits im Sommer wurde gewarnt, dass er Verzicht der Wertangabe nicht ohne Weiteres hinnehmbar ist“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann Blaas. „Die Post könnte durch den Verzicht der Wertangaben und den Übergang zu einem Code-System mögliche Preissteigerungen geschickt verschleiern. Der Verbraucherschutz und die notwendige Transparenz sind damit nicht mehr gegeben. Hinzu kommt die Benutzerfeindlichkeit eines derartigen Systems“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Leidtragende der nächsten Tariferhöhung bei der Post im kommenden Januar sind die Verbraucher“, hält Blaas abschließend fest und fordert einen sofortigen Übergang der Post ans Land.