Wie viele illegale Migranten und „Flüchtlinge“ soll Südtirol noch versorgen?

Veröffentlicht am 05.05.2016
Massive Freiheitliche Kritik von Obmann Walter Blaas

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas übt Kritik an den Plänen der Landesregierung weitere 700 sogenannte „Flüchtlinge“ und illegale Einwanderer in Südtirol unterzubringen. Die Situation sei in Anbetracht der bevorstehenden Grenzkontrollen bereits jetzt schon zur Genüge angespannt.

„Genug ist genug“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Die Aufnahme von Flüchtlingen braucht in Südtirol aufgrund der bestehenden ethnischen Realität eine verbindliche Obergrenze und kein Mitmachen am staatlichen Verteilungsschlüssel, der mehr und mehr illegale Einwanderer nach Südtirol bringt. Zudem muss endlich klar unterschieden werden, wer ein Flüchtling ist und wer als Glücksritter aus ökonomischen Gründen nach Europa aufbricht. Personen, die klar als illegale Migranten identifiziert werden, müssten vom Staat an der Einreise gehindert werden und nicht auf das ganze Staatsgebiet in Unterkünfte aufgeteilt werden“, kritisiert Blaas und erinnert daran, dass die SVP-Mehrheit den Freiheitlichen Antrag zur Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge im Landtag nicht angenommen hat.

„Woher kommen plötzlich die ganzen Geldmittel für sogenannte ‚Flüchtlinge‘ und die ganzen illegalen Einwanderer? Wir hätten genügend andere Probleme im Land zu lösen! Es ist schon sehr erstaunlich wie schnell sich die SVPD-Landesregierung mit der aufkommenden Situation angefreundet hat. Der Südtiroler Bevölkerung wird vor dem Kopf gestoßen und die wichtigen volkstumspolitischen Fragen werden von der linkslastigen SVP sowieso ausgeklammert. Wo bleibt der Schutz für Südtirol?“, wettert Blaas.

„Südtirol ist in einer besonderen Situation. Hier lebt eine deutsche und ladinische Minderheit, deren Schutz bereits durch die Eskapaden des Zentralstaates täglich auf dem Spiel steht. Mit Erstaunen ist festzustellen wie schnell für die ganzen ‚Neuankömmlinge‘ in Südtirol alles bereit gestellt wird, während andere Baustellen in der Familien-, Sozial-, Gesundheit- und Infrastrukturpolitik still stehen“, hält Walter Blaas abschließend fest und kritisiert das Verhalten der Landesregierung.