Werden Kopien der Kapitolinischen Wölfin und des Markuslöwen in Bozen neu aufgestellt?

Veröffentlicht am 13.10.2016
Freiheitliche: keine Steuergelder für Faschistenrelikte

Die beiden Statuen aus den 1930er Jahren, nämlich die römische Wölfin und der Markuslöwe, sollen nach ihrer Restaurierung nicht wieder an ihren alten Platz zurückkehren. Der ehemalige Standort zwischen der Talferbrücke und dem Siegesdenkmal sei aufzugeben und die beiden Relikte wären im nahgelegenen Dokumentationszentrum besser aufgehoben und in entsprechender Gesellschaft untergebracht.

Der Freiheitliche Bezirk Bozen Stadt & Land fordert, dass keine neuen Kopien der Skulpturen angefertigt werden, wie dies von der neuen Stadtregierung in Betracht gezogen wird. Die Stadt Bozen hat wahrlich andere finanzielle Probleme als Kopien von faschistischen Relikten mit Steuergeldern anfertigen zu lassen und am ursprünglichen Ort wieder zu montieren. Wir Freiheitlichen erwarten uns von der neu gewählten Stadtregierung mehr Feingefühl in Sachen faschistischer Relikte und der geschichtlichen Belange der Stadt Bozen.

Walter Frick
Bezirksobmann von Bozen Stadt & Land