Wartesaal im Bahnhof von Franzensfeste soll stärker kontrolliert werden

Veröffentlicht am 02.05.2017
Sandler-Übernachtungen – Nachtsperre soll Situation verbessern

Der Wartesaal des Bahnhofes von Franzensfeste wird als Übernachtungsmöglichkeit von unterschiedlichen Personen missbraucht. Aus diesem Grund schrecken die Pendler zurück den Wartesaal zu nutzen. Die Bürger beklagen sich über die hygienischen Zustände und über die Zweckentfremdung des Wartesaals. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und Obmann, Walter Blaas, intervenierte umgehend bei der Landesregierung.

„‘Die Abteilung Mobilität bzw. das Amt für Eisenbahnen und Flugverkehr sind über die Zustände am Bahnhof in Franzensfeste in Kenntnis‘“, zitiert Walter Blaas in einer Aussendung einleitend aus der Antwort auf seine Anfrage. „Die untragbaren Zustände sind eines Bahnhofes unwürdig und gehören behoben. Die Wartesäle stehen in erster Linie den Bahnreisenden zur Verfügung und stellen keine Unterbringungsmöglichkeit dar“, erläutert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und verweist auf seine Anfrage.

„‘Von RFI AG wurde Folgendes unternommen:
- Überprüfung der Möglichkeit einer Schließung des Wartesaals von 23 Uhr (oder 24 Uhr) bis 5 Uhr,
- Überwachungstätigkeit seitens der zuständigen Unternehmensstruktur „Protezione Aziendale“,
- Einbeziehung der Polfer (Eisenbahnpolizei)‘“, zitiert Blaas aus der vorliegenden Antwort.

„Bereits etliche Bahnhöfe im Land waren von derartigen Zuständen betroffen“, erläutert Blaas. „Für jedes öffentliche Gebäude soll eine Hausordnung gelten, die einzuhalten ist. Ungebührliches Verhalten oder das Dulden von asozialen Zuständen, wie dem Übernachten in den Wartesälen, sind unakzeptabel. Aus diesem Grund sind derartige Missstände zu melden und umgehend zu beheben“, so Walter Blaas abschließend.