Vorfall im Trentino beweist: Wolf und Bär gehören nicht hierher!

Veröffentlicht am 25.07.2017
„Wolf und Bär gehören nicht zu Südtirol“, schreibt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon in einer Aussendung. Angesichts des Zwischenfalls im Trentino, wo ein Mann von einem Bären attackiert und verletzt wurde, wird deutlich, dass diese Tiere in einem dichtbesiedelten Gebiet fehl am Platz sind. Neben schwerverletzten und gerissenen Tieren gesellen sich nun auch verletzte Menschen in die Liste eines aus dem Ruder gelaufenen Experimentes.

„Während unsere Vorfahren mit gutem Grund alles daran gesetzt haben, die Wölfe und Bären auszurotten, werden diese Tiere nun mit viel Steuergeld und Bürokratie neu angesiedelt. Der Konflikt mit dem Menschen ist vorprogrammiert und die Schäden am heimischen Tierbestand können so nicht weiter in Kauf genommen werden. Dicht besiedelte Gebiete mitten in Europa sind kein passendes Refugium für derartige Raubtiere“, schreibt der freiheitliche Lois Taibon.

„Der Vorfall im Trentino beweist die angespannte Lage und das latente Vorhandensein von möglichen Konfliktsituationen. Ältere Menschen oder Kinder könnten bei einer Begegnung mit diesen Tieren zu einem leichten Opfer werden zumal etlichen Bären die Scheu vor dem Menschen fehlt“, gibt Taibon zu bedenken.

„Aus diesen einsichtigen Gründen ist das Programm zu Wiederansiedlung dieser Tiere umgehend einzustellen“, fordert der freiheitliche Vizeparteiobmann Lois Taibon abschließend.