Vizebürgermeister Baur jenseits des guten Geschmacks

Veröffentlicht am 21.06.2016
Stellungnahme von Landesparteiobmann Walter Blaas und Generalsekretär Simon Auer

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas sieht den Bozner Vizebürgermeister Dr. Christoph Baur mit seinen Aussagen bereits im politischen Abseits stehen. „In jedem anderen europäischen Land mit politischer Kultur hätte es bereits Konsequenzen gegeben. Südtirol ist eben anders und die SVP kann sich leisten was sie will“, kommentiert Blaas die Aussagen der Bozner Vizebürgermeisters, welche die deutsche Minderheit vertreten soll und sich mit den „bravi ragazzi“ von CasaPound eine Zusammenarbeit vorstellen kann.

„Die Skandalresistenz der SVP hat eine neue Dimension erreicht“, unterstreicht Walter Blaas und Simon Auer mit Blick auf den Vizebürgermeister der Landeshauptstadt. „Anscheinend empfindet Herr Dr. Baur die Faschisten des dritten Jahrtausends, welche den Marsch auf Bozen proben, als „bravi ragazzi“ ohne mit der Wimper zu zucken. Wie er damit im gleichen Atemzug die Interessen der deutschen und ladinischen Minderheit in Bozen vertreten will, wird wohl ein Rätsel bleiben“, erklären die Freiheitlichen. „Die Widersprüchlichkeit ist weit jenseits des guten Geschmacks und lässt für die Zukunft der Stadt Bozen nichts Gutes erwarten.“

„Die Stadtpolitik in Bozen verfällt wieder in die alten Muster der Selbstbeschäftigung, des Postenschachers und der Befindlichkeiten. Die anstehenden Probleme der Bürger und der Stadt werden nicht weniger, sondern mehr und warten sehnlichst auf Lösungen“, erklärt der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Wie wäre es mit einer „Lotta continua“ gegen das Sicherheitsproblem in Bozen, Herr Vizebürgermeister Dr. Baur?“, stellt Blaas abschließend die Frage in den Raum.