Verlegung und Neugestaltung des Bozner Bahnhofsareals

Veröffentlicht am 09.01.2017
Die Neugestaltung des Bozner Bahnhofsareals, nach einem Konzept des Wiener Architekten Boris Podrecca samt der Verlegung des Bahnhofs, sollte jetzt konkret angegangen werden. Trotz der Aussagen von Bürgermeister Renzo Caramaschi, dass sich die Gemeinde Bozen an der Verbauung des Bozner Bahnhofsgeländes finanziell nicht beteiligen will. Weiteres plädiert er, dass das Siegerprojekt des Ideenwettbewerbs umzusetzen sei. Vizebürgermeister Christoph Baur hingegen ist der Ansicht, dass die Verbauung des Bahnhofsareals mit öffentlichen Mitteln finanziert werden soll.

Auf jeden Fall wird der Investor Benko sein Einkaufszentrum „WaltherPark“ bauen und somit muss auch die Gemeinde Bozen zu ihrer Abmachung stehen und endlich das Bahnhofsareal umstrukturieren. Die Koalition zwischen SVP und PD soll sich endlich durchringen und dieses Projekt so schnell wie möglich angehen!

In den nächsten Tagen soll in Trient der offizielle Startschuss zur Umsetzung des Podrecca-Projekts gegeben werden mit einer entsprechenden Vereinbarung alle weiteren urbanistischen, technischen und rechtlichen Schritte festzuschreiben. Das Verfahren zu Verbauung des Areals sollte mit einer Vereinbarung zwischen Land, Gemeinde Bozen und der Eisenbahngesellschaft endlich gestartet werden.

Nach der Meinung des freiheitlichen Bezirkes Bozen Stadt und Land könnte man auch einen Mix von privater und öffentlicher Beteiligung in Betracht ziehen. Somit hätten Private nicht alleine das Sagen, sondern auch die öffentliche Verwaltung, was für die weitere Ausrichtung des Bahnhofsareals sicher von großer Bedeutung wäre. Es sollen bei Interesse auch einheimische Investoren vor auswärtige zum Zug kommen. Des Weiteren muss auf jeden Fall unsere Bauwirtschaft bei den zu vergebenden Aufträgen berücksichtigt werden! Denn es kann nicht angehen, dass ein solch großes Projekt, wie es in Bozen ansteht, vorwiegend nur von ausländischen Firmen realisiert wird.

Bezirksobmann von Bozen Stadt und Land
Walter Frick