Universitätsbibliothek von Brixen - Literatur zur Migration, Flucht und Asyl

Veröffentlicht am 31.03.2017
Freiheitliche Anfrage

Eine nicht unbeachtliche Menge an Literatur zu den Themen Migration, Flucht und Asyl finden sich an den Bibliotheksstandorten im ganzen Land. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas informierte sich über die Buchbestände an der Universitätsbibliothek von Brixen.

„Allein die Universitätsbibliothek von Brixen weist einen Bestand von 77.749 Büchern auf. Mehr als ein Drittel der Bestände sind dem Fachbereich Pädagogik zuzuordnen. Es folgen der Bereich Psychologie mit 9.422 Titeln und jener der Soziologie mit 6.292 Titeln“, hält Walter Blaas mit Blick auf die vorliegenden Unterlagen fest.

Auf die Frage des Abgeordneten Blaas, ob in der Universitätsbibliothek von Brixen auch Literatur hinsichtlich Migration, Flucht und Asyl angeboten wird, antwortet Landeshauptmann Arno Kompatscher, dass eine Recherche im Katalog der Wissenschaftsbibliothek Südtirol ergeben hat, dass rund 400 Titel des Bücherbestandes des Standortes Brixen sich mit dieser Materie beschäftigen.

Was die Ausgabe für den Ankauf von Büchern, Zeitschriften, Datenbanken und sonstigen Medien anbelangt, wurden im Jahr 2016 für den Bestandsaufbau der Universitätsbibliothek in Brixen insgesamt 175.697 Euro ausgegeben. „Davon wurden 63.229 Euro für den Aufbau des Printbestandes verwendet, 37.692 Euro wurden in Zeitschriftenabonnements investiert und 74.776 Euro in elektronische Ressourcen und Datenbanken“, entnimmt Blaas aus der vorliegenden Antwort des Landeshauptmannes.

In Bezug auf die Betriebskosten für den Standort Brixen wurden im Jahr 2015 insgesamt 64.263 Euro ausgegeben, davon 13.039 Euro für Instandhaltungsarbeiten. „Interessant ist auch, dass die Fläche der Universitätsbibliothek in Brixen 2,2 Prozent der Gesamtfläche der Universität Bozen ausmacht“, sagt der Abgeordnete Walter Blaas.“ Die Investitionssummen für die kommenden drei Jahren für die Universitätsbibliothek in Brixen sind zwar noch nicht definiert, es ist aber davon auszugehen, dass die Bereiche Pädagogik, Psychologie und Soziologie weiterhin die Kernthematiken bleiben werden“, so Walter Blaas mit der abschließenden Forderung der ausgewogenen Auswahl der Literatur.