Umsiedelung des Musikkonservatoriums

Veröffentlicht am 12.10.2017
Kosten von ca. 570.000 Euro – weitreichende Adaptierungsarbeiten notwendig.
 
In etwa zwei Jahren soll mit dem Umbau am Musikkonservatorium „C. Monteverdi“ in Bozen begonnen werden. Die umfassenden Arbeiten machen eine vorübergehende Aussiedelung des Konservatoriums ins ehemalige TIS-Gebäude (jetziges IDM) in der Siemensstraße in Bozen Süd notwendig. Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas informierte sich über die anfallenden Kosten und die Adaptierungsarbeiten.
 
„Die Kosten für die Adaptierungsarbeiten am ehemaligen TIS-Gebäude, welche die zeitweilige Umsiedelung des Musikkonservatoriums mit sich zieht, werden sich laut einer Machbarkeitsstudie auf etwa 570.000 Euro belaufen“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Sämtliche durchzuführende Arbeiten sind für das Jahr 2019 vorgesehen, um die temporäre Unterbringung zu gewährleisten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den akustischen Ansprüchen der Räumlichkeiten, damit sie den Ansprüchen eines Konservatoriums genügen“, so Blaas.
 
„Für die Zeit der Umbauarbeiten am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen, ist auch ein Konzertsaal in der Ausweichunterkunft in der Siemensstraße vorgesehen“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete fest. „Inwieweit die Räumlichkeiten zur Aufbewahrung der empfindlichen Musikinstrumente angepasst werden können, konnte vom zuständigen Landesrat Tommasini nicht erschöpfend erläutert werden. Es gilt zu bedenken, dass etliche Instrumente besonders sensibel auf Temperaturschwankungen, unterschiedliche Luftfeuchtigkeit oder Vibrationen reagieren. Hier muss vorab verhindert werden, dass irreparable Schäden entstehen“, gibt Blaas zu bedenken und kündigt eine weitere Intervention diesbezüglich an.
 
„Der temporäre Umzug darf keine zusätzlichen Kosten verursachen, die von Anbeginn an zu vermeiden wären. Es muss sichergestellt werden, dass alles Mögliche daran gesetzt wird, um Schäden und weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden“, fordert Walter Blaas abschließend.