Umfahrung von Bozen

Veröffentlicht am 16.09.2016
Die Umfahrung von Bozen ist wohl das wichtigste Straßenbauprojekt, das in naher Zukunft realisiert werden muss, sonst erstickt Bozen im Autoverkehr. Schon jetzt ist die Stadt größtenteils überlastet und in den kommenden Jahren wird es in Bozen noch schlimmer werden!

Gebaut werden soll - laut Landesregierung - in vier Baulosen: Das erste Baulos beinhaltet den zweiröhrigen Virgl-Tunnel, der die Zonen Pfarrhof und Kampill verbinden soll. In einem zweiten Baulos soll die Einstein-Straße unter die Erde verlegt werden auf der Strecke zwischen den beiden Rondellen in der Galvani-Straße und in der Buozzi-Straße. Das dritte Baulos betrifft die Verbindungsstraße zwischen der Einstein-Straße und der Schnellstraße Meran-Bozen.

Eine Verkehrsanalyse hat gezeigt, dass die Bozner Umfahrung nicht nur der Umfahrung des bewohnten Stadtgebietes sei, sondern auch eine Verkehrslösung, die es ermöglicht die Verkehrsströme zu den attraktivsten Stadtzonen zu steuern. Dort können entsprechende Auffangeinrichtungen, wie Parkplätze, geschaffen werden. Nur kann und darf es nicht noch fünf weitere Jahre dauern, bis die Umfahrung von Bozen realisiert wird. Ansonsten haben wir jeden Tag einen Verkehrskollaps zum Leidwesen der dort lebenden Bevölkerung und der Umwelt.

Walter Frick
Bezirksobmann von Bozen Stadt und Land