Ukrainer interessieren sich für Südtiroler Müllentsorgung und Verkehrs- und Energiesystem

Veröffentlicht am 13.02.2017
Auf Einladung des Freiheitlichen Landtagsabgeordneten Roland Tinkhauser ist noch bis morgen eine ukrainische Delegation von Politikern der Stadt Lviv/Lemberg in Südtirol zu Gast. Hauptanliegen der Abordnung ist es, sich von Südtirols Mobilitäts- und Energiepolitik, sowie über die Müllentsorgung ein Bild zu machen.

Bereits am vergangenen Freitag besuchten die Gäste aus der Ukraine in Begleitung des Freiheitlichen Landtagsabgeordneten Roland Tinkhauser den Verbrennungsofen in Bozen.

„Der zuständige Stadtrat Oleh Shmid zeigte großes Interesse an unserer Anlage. Die Stadt Lviv steht vor großen Herausforderungen. Die Entsorgung des Restmülls stellt für sie ein großes Problem dar. Viele Südtiroler Unternehmen waren an der Planung und am Bau unseres Verbrennungsofens beteiligt und sind somit für die Stadt Lviv sehr interessant“, stellt der Freiheitliche Roland Tinkhauser fest.

Im Gespräch mit Landesrat Florian Mussner erfuhr die ukrainische Abordnung Näheres über die Mobilität. Im Konkreten ging es um die Personenbeförderung, den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und ihre Vergütung. Große Begeisterung bei den Gästen aus der Ukraine löste auch das Fernheizwerk von Bruneck aus.

„Die Ukraine hat sehr großes Entwicklungspotential. Das Land ist nach wie vor politisch unstabil und steckt gleichzeitig in einer schweren Umbruchphase. Heute spielt Südtirol auf dem internationalen Markt in gewissen Sektoren teilweise sogar ganz vorne mit. Unsere Gäste wissen das sehr zu schätzen und erkundigen sich deshalb auch bei uns in Südtirol über Firmen mit dem entsprechenden Know-how“, erklärt der Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser.

Im Bild (von rechts nach links): Manfred Schmid, Roland Tinkhauser und die Abordnung aus Lviv anlässlich ihrer Besichtigung des Bozner Verbrennungsofens