Überetscherbahn – Reden ist Silber, handeln wäre Gold

Veröffentlicht am 27.11.2017
„Ich lobe mir die Veranstaltungen über das verkehrsgeplagte Überetsch, die abwechselnd von den verschiedenen Parteien und Organisationen abgehalten werden. So auch kürzlich von der SVP-Wirtschaft. Irgendwie sehen zwar alle ein, dass dringender Handlungsbedarf besteht, aber nach eifrigen Wortgefechten und gescheiten Diskussionen geht man wieder auseinander und alles bleibt so wie es ist. Ich denke, dass nun genug geredet und die Zeit des Handelns gekommen ist“, betont der Freiheitliche Gemeinderat Reinhard Gaiser.
 
„Ich frage mich, welchen Sinn es macht, das sogenannte Metrobusprojekt weiterzutreiben, wenn es doch nicht den erwünschten Erfolg bringt. Das Verkehrsaufkommen ist nach wie vor das gleiche und die morgendlichen Staus nehmen zu anstatt ab. Das bestätigte sogar Landesrat Mussner. Deshalb fordere ich einen sofortigen Stopp des Metrobusprojektes, damit kein weiteres Steuergeld unnütz verschwendet wird. Stattdessen soll, in die von vielen Menschen gewünschte Überetscherbahn, investiert werden“, so Gaiser.
 
„Den Aufschrei der genervten Pendler darf man nicht mehr überhören oder gar ignorieren. Deshalb müssen im Amt für Mobilität für das Überetsch Prioritäten gesetzt werden. Jetzt sind wir mal dran“, pocht Gaiser auf die Wichtigkeit dieses Unterfangens.
 
„Ob schienengebunden oder Schwebebahn ist einerlei. Die über 25.000 Pendler brauchen eine rasche Lösung, damit sie pünktlich, kostengünstig und bequem die Landeshauptstadt bzw. die Handelszone Bozen Süd erreichen. Nach jahrelangem Warten und den vielen Versprechungen müssen nun Taten folgen. Der Zug des Wartens und Vertröstens ist bei uns Überetschern endgültig abgefahren“, schreibt Gaiser in einer Aussendung.
 
Foto: Pochen auf einen raschen Bau der Überetscherbahn. Ortsobmann Markus Larcher, L .Abg. Sigmar Stocker, Gemeinderat Reinhard Gaiser